Wenn unter der Maske die Fieberblase lauert

Leiden Sie an Herpes unter der Maske? Doch ein Alltag ohne Masken? Aktuell nur schwer vorstellbar, schließlich leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung. Doch wie sieht es unter der Maske aus? Studien deuten darauf hin, dass es aufgrund der Schutzmasken vermehrt zu Hautirritationen und Fieberblasen kommt.

Das Herpes-simplex-Virus löst Fieberblasen aus. Was viele nicht wissen, ist der Umstand, dass es in beinahe jedem von uns schlummert. Die Erstinfektion erfolgt häufig bereits im Kindesalter, zum Beispiel beim Knuddeln oder beim Verwenden desselben Bestecks. Ob das Virus aber jemals tatsächlich ausbricht und sich in Form einer Fieberblase um unseren Lippen bemerkbar macht, ist ungewiss. Gut die Hälfte aller Menschen verbringt ihr ganzes Leben mit diesem Virus, ohne dass es jemals zu Problemen kommt. Sie wissen gar nicht, dass das Virus in ihnen weilt. Ein weiteres Viertel muss sich nur selten mit Fieberblasen herumärgern. Für ein Viertel der Betroffenen kommt es hingegen häufig zu einem sichtbaren Ausbruch von Fieberblasen – besonders zur kalten Jahreszeit. Ein Grund dafür ist das im Winter oftmals geschwächte Immunsystem, das dem Herpes-simplex-Virus zu seinem Auftritt verhilft. Und seit dem Beginn der Coronapandemie kommt ein weiterer belastender Faktor hinzu: die FFP2-Masken. So lautet zumindest die Erkenntnis einer aktuellen Studie der Universität Verona.

FFP2-Maske – Segen oder Fluch?

Die wichtige Rolle des Mund-Nasen-Schutzes für die Pandemiebekämpfung ist unbestritten. Doch wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Für Brillenträger ist das Tragen der Maske unangenehm, und einige Studien weisen darauf hin, dass seit Einführung der Maskenpflicht vermehrt Probleme mit trockenen Augen auftauchen. Nun zeigt eine italienische Studie, dass das stundenlange Tragen einer Schutzmaske ebenfalls zu Hautirritation und Herpes unter der Maske führen kann. Die feuchtwarme Atemluft, die sich unter der Maske ansammelt, provoziert Rötungen, Akne oder Hautreizungen. Menschen, die unter Fieberblasen leiden, berichten ebenso von vermehrten Ausbrüchen während der Pandemiezeit. Da stellt sich die Frage: Was können Betroffene gegen die aktuell erschwerten Bedingungen und gegen auftauchende Fieberblasen tun?

Salben mit Zink helfen

Zur Behandlung von Fieberblasen erhalten Sie in Ihrer Apotheke Fieberblasensalben mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Zink. Die speziell gegen Fieberblasen entwickelten Produkte sorgen dafür, dass sich die betroffene Stelle nicht weiter entzündet und die Schmerzen rasch reduziert werden. Ein weiterer positiver Effekt ist die austrocknende Eigenschaft hochwertiger Salben, wodurch die Wunde schneller abtrocknen kann. Besonders wichtig ist, dass bereits bei den ersten Anzeichen wie einem Kribbeln gehandelt wird. Oftmals gelingt es dann noch, die Fieberblase „im Keim zu ersticken“ oder zumindest die Beschwerden abzufedern. Weitere Informationen erhalten Sie in Ihrer Apotheke vor Ort.

APOVITAL-Tipps zur Behandlung von Fieberblasen

Kommen Fieberblasen zum Vorschein, dürfen keinesfalls dieselben Handtücher oder Geschirrtücher etc. von mehreren Personen verwendet werden.

FFP2-Masken regelmäßig wechseln und trocknen. Die Fieberblasen nicht mit dem Finger berühren, da dadurch
die Viren verbreitet werden.

Zum Auftragen von Salben stets ein frisches Wattestäbchen benutzen.

Ein starkes Immunsystem ist ein guter Schutz gegen Fieberblasen. Stärken Sie es durch eine ausgewogene
Ernährung und durch Sport.

Jede Fieberblase gehört behandelt, ansonsten können sich die Viren ausbreiten und weitere Komplikationen verursachen.

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