So erreichen Sie Ihr Wunschgewicht

Gewichtsreduktion – lautet so auch Ihr Neujahrsvorsatz? Dann sind Sie wahrlich in guter Gesellschaft. Abnehmen gehört nämlich laut einer aktuellen Umfrage zu den häufigsten Vorsätzen der Österreicherinnen und Österreicher. Wir helfen Ihnen, damit sich Ihr Neujahrsvorsatz erfüllt.

Ein einziges Vanillekipferl hat ca. 60 kcal, ein Punsch 220 kcal und ein kandierter Apfel 238 kcal. Wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Kalorien­verbrauch bei circa 1700–2200 Kilokalorien pro Tag liegt, bilden sich jetzt wohl bei dem einen oder der anderen kleine Schweißperlen auf der Stirn. Eine Handvoll Vanillekipferl und ein Punsch – und schon ist bereits die Hälfte der täglich empfohlenen Kalorienmenge aufgenommen! Wir möchten allerdings niemandem, der sich in den vergangenen Wochen einige Kekse gegönnt hat, ein schlechtes Gewissen einreden. Weihnachtsleckereien gehören zum Weihnachtsfest dazu. Was wäre denn ein Leben ohne die genüsslichen Momente – gerade in Zeiten wie diesen, in denen wir ohnehin weniger zu lachen haben, als uns lieb ist. Allerdings sollten wir es mit den Weihnachtsleckereien keinesfalls übertreiben, schließlich hat jedes Kilogramm zu viel auf unseren Hüften Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. So steigt mit den Kilos die Gefahr, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken, es kommt häufiger zu Bluthochdruck, was wiederum zu Herzproblemen führen kann, und auch die Leber leidet, wenn sie mit Fett konfrontiert wird. Bei Männern nimmt mit dem steigenden Gewicht zudem die Anzahl an Spermien ab. Besonders leidtragend sind unsere Gelenke: Je länger man das eine oder andere Kilo mit sich herumträgt, desto offensichtlicher und gravierender werden die Folgen. Ständige Rückenschmerzen oder chronische Knieprobleme sind typisch und treten bei Menschen mit Übergewicht vermehrt auf. Doch ab wann ist viel Gewicht zu viel Gewicht?

Body-Maß-Index vs. Bauchumfang

Ob jemand „zu dick“, „normalgewichtig“ oder „zu dünn“ ist, ist so eine Sache, und oftmals gehen dabei die Meinungen auseinander. Aus diesem Grund wird mithilfe von gewissen Kriterien versucht, ein objektives Maß zu finden. Lange Zeit fokussierte man sich dabei auf den sogenannten „Body-Mass-Index“ (BMI), dessen Wert auf der Formel „Gewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern“ basiert (siehe Kasten). Viele Medizinerinnen und Mediziner halten allerdings den Bauchumfang für mindestens ebenso wichtig. Der BMI unterscheidet nämlich weder zwischen Körperfett und Muskelmasse noch liefert er die nicht unerhebliche Information über die Fettverteilung im Körper. Die Messung des Bauchumfangs gibt uns hingegen die enorm wichtige Information, ob sich um den Bauch herum zu viele Fettdepots angesammelt haben. Und genau dieses Bauchfett ist besonders problematisch.

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Der Bauchumfang und der Body-Maß-Index sind wichtige Kriterien

BMI Tabelle. Body-Maß-Index Tabelle. Gewichtsreduktion

Bauchumfang
Bei Frauen gilt ein Bauchumfang ab 80 cm, bei Männern ab 94 cm als Risikofaktor. Ab einem Bauchumfang von 94 cm bei Frauen und 106 cm bei Männern gilt der Bauchumfang als extrem erhöht und besorgniserregend.


Das Bauchfett gilt als besonders gefährlich

Fettzellen, die sich am Bauch angesammelt haben, bedrohen die Gesundheit. Das liegt zum einen daran, dass Bauchfett (auch „Viszeralfett“ genannt) ein Indiz dafür ist, dass sich Fett an den inneren Organen abgelagert hat. Zum anderen ist Viszeralfett im Gegensatz zum „normalen“ Unterhautfett sehr stoffwechselaktiv. Dies wiederum bedeutet, dass es jede Menge Hormone abgibt, welche die Insulinempfindlichkeit der Zellen herabsetzen. Aus diesem Grund gilt ein erhöhter Bauchumfang als besonderer Risikofaktor für weitere Erkrankungen. Jedes überschüssige Kilo, dass Sie verlieren, minimiert somit das Risiko vor Erkrankungen und körperlichen Beschwerden. Darum sollte es beim Abnehmen in erster Linie gehen. Den damit einhergehenden optischen Effekt nimmt man natürlich gerne mit.

Neben dem BMI und dem Bauchumfang sollte man auch auf das eigene Bauchgefühl hören. Merkt man, dass man schneller außer Atem kommt als früher, dass körperliche Arbeit schwieriger wird oder dass beim Sporteln die Kondition nachlässt, ist es Zeit, etwas für den eigenen Körper zu tun.

Endlich erfolgreich abnehmen!

Wie viele Diätversuche haben Sie schon hinter sich? Laut einer aktuellen Umfrage scheitern 9 von 10 Diäten. Zwar werden häufig – insbesondere am Anfang einer Diät – vielversprechende Erfolge erzielt, jedoch gelingt es nur einer von zehn Personen, ihr Wunschgewicht auch tatsächlich dauerhaft zu halten. Oftmals hat man einige Monate nach Beendigung einer Diät sogar mehr Kilos auf den Rippen als zuvor. Die Rede ist dann von dem gefürchteten Jo-Jo-Effekt. Überraschend ist dieser eigentlich nicht, denn unser Körper kann nur dann dauerhaft – und vor allem auch gesund – abnehmen, wenn wir unser Körpergewicht mit Maß und Vernunft reduzieren. Entscheidend ist dabei, dass der Kalorienverbrauch dauerhaft höher ausfällt als die Kalorienaufnahme. Unsere Empfehlung lautet daher: Erhöhen Sie durch Bewegung – ideal erweist sich hierbei eine Kombination aus Ausdauersport und Krafttraining – Ihren Grundumsatz und achten Sie durch eine ausgewogene Ernährung darauf, konstant jeden Tag etwas weniger Kalorien aufzunehmen, als Sie verbrauchen. Setzen Sie sich zudem erreichbare Ziele, zum Beispiel in den kommenden drei Monaten ein Kilo pro Monat abzunehmen. Nur, wer sich realistische Ziele setzt, wird dauerhaft Erfolg haben. Der Genuss sollte übrigens trotzdem nicht zu kurz kommen. Wer sich mehr bewegt (dafür gibt es auch im Winter genügend Möglichkeiten), kann mit ruhigem Gewissen gelegentlich bei Leckereien zugreifen. Gelingt es Ihnen, das Abnehmen nicht mit Quälen oder einer Plage in Verbindung zu bringen, wird Ihnen das Durchhalten viel leichter fallen. Weitere Unterstützung erhalten Sie natürlich in Ihrer Apotheke.

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