Thema Herzgesundheit: Cholesterin natürlich im Griff

Thema Herzgesundheit: „Der Mensch ist so alt wie seine Blutgefäße“ – ein Satz, der uns allen zu denken geben sollte. Schließlich sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Österreich weiterhin die häufigste Todesursache. Besonders gefährlich für unsere Gefäße: ein zu hoher Cholesterinwert. Wir haben uns angesehen, wie man gegensteuern kann.

Stufen der Gefäßverengung grafisch dargestellt. Thema HerzgesundheitWenn wir einen erhöhten Cholesterinspiegel haben, geht es uns wie jedem zweiten Erwachsenen. Langfristig kann ein solcher zu Arteriosklerose – umgangssprachlich auch „Gefäßverkalkung“ genannt – führen. Dies ist die häufigste Herz-Kreislauf-Erkrankung in Österreich. Dabei lagert sich Cholesterin an der Gefäßwand ab, das Blut kann schlechter durchfließen und der Blutdruck steigt. Schlimmstenfalls ist der Blutfluss ganz unterbrochen, dann droht ein Infarkt. Das Heimtückische an erhöhten Cholesterinwerten und einem zu hohen Blutdruck: Man spürt sie zunächst nicht, daher tun auch die wenigsten etwas dagegen. Und das, obwohl es durchaus Möglichkeiten gibt, um selbst gegenzusteuern – sowohl zur Vorbeugung als auch dann, wenn bereits leicht erhöhte Werte diagnostiziert wurden.

 

Wieder einmal die Ernährung …

Wie so oft ist es auch hier die Ernährung, mit der spürbare Erfolge erzielt werden können. Aber keine Angst: Was früher stets den Beigeschmack einer Diät oder des Verzichtes hatte, ist heute längst nicht mehr so. Hier sticht etwa die mediterrane Ernährung hervor. Durch ihren hohen Anteil an Gemüse und Obst sowie Omega-3-haltigen Lebensmitteln wie Oliven und Fisch kann sie zu normalen Blutfettwerten beitragen. Wer weniger dieser Nahrungsmittel zu sich nimmt, kann aber auch auf Fischölkapseln mit hochdosiertem Omega 3 aus der Apotheke zurückgreifen.

Knolle mit Tradition

Knoblauch, Pfeffer, Rosmarin auf weißem Hintergrund. Thema HerzgesundheitNicht gerade zufällig ist eine bestimmte Pflanze in der mediterranen Küche besonders präsent: der Knoblauch. Bereits im alten Ägypten bekannt und geschätzt, ist die weiße Knolle eine der traditionsreichsten Heilpflanzen der Welt. Heute ist längst wissenschaftlich erforscht, auf welche Weise die Inhaltsstoffe des frischen weißen Knoblauchs, vor allem das sogenannte Allicin, ihre Wirkung auf unser Gefäßsystem und unseren Blutdruck entfalten. Studien belegen etwa eine Verringerung von Cholesterin in den Blutgefäßen. Auch die Durchblutung wird durch Knoblauch gefördert, da er dem Verklumpen von Blutplättchen entgegenwirkt und den Blutfluss verbessert – das ist vor allem für die Sauerstoffversorgung von Herz und Gehirn wichtig. In einigen Studien zeigte sich zusätzlich ein leicht blutdrucksenkender Effekt.

Wie viel Knoblauch?

Wer alle diese gesundheitsfördernden Eigenschaften des Knoblauchs für sich nutzen möchte, darf allerdings nicht zu sparsam damit umgehen. Auf 2 bis 3 Knoblauchzehen am Tag sollte man in diesem Fall schon kommen. Heute ist es jedoch auch möglich, die notwendige Wirkstoffmenge des Knoblauchs in Dragees bzw. Tabletten zu konzentrieren. Solche gibt es als Nahrungsergänzungsmittel in der Apotheke. Lassen Sie sich hier am besten auch zur Einnahmehäufigkeit beraten: Idealerweise sind Ihre Dragees derart konzentriert, dass eine einmalige Einnahme pro Tag ausreichend ist.

Tipp aus der Redaktion

Geruchsfrei und wirksam
Achten Sie bei der Wahl eines Knoblauchproduktes unbedingt auch darauf, dass die Tabletten bzw. Dragees magensaftstabil sind. Einerseits kommt es dadurch zu keinem unerwünschten Aufstoßen und andererseits erspart man sich so auch jegliche Geruchsbelästigung. Ebenfalls wichtig: Der Wirkstoff Allicin kann nur dann optimal wirken, wenn er nicht im Magen, sondern erst im Darm freigesetzt wird.

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