Herbstschnupfen oder Corona?

Schnupfen oder Corona? Mit dem Herbst beginnt die Erkältungszeit. Dieses Jahr werden sich viele die Frage stellen: „Ist es nur ein einfacher Herbstschnupfen oder doch eine Coronainfektion?“ Wie man sich vorbeugend gegen Viren aller Art wappnen kann, haben wir für Sie zusammengefasst.

Was fällt Ihnen zum Thema Herbst ein? Als wir in der Redaktion diese Frage stellten, bekamen wir folgende Antworten: bunte Blätter auf den Wiesen; schmackhafte Maroni; erste Weihnachtsdekoration in den Geschäften, über die man den Kopf schüttelt; Glühweinstände öffnen; das Martinigansl kommt auf den Speiseplan; und der Herbstschnupfen wird wieder um sich greifen. Im folgenden Text liegt der Fokus auf dem letzten Punkt.

Der Beginn der Schnupfensaison

Das Ende von Homeschooling und Homeoffice hat sicherlich positive Aspekte. Für viele Eltern und Kinder war die Zeit der schulischen und beruflichen Isolation mehr Belastung als Erleichterung. Nun gehen die Kinder wieder gemeinsam in die Schule, und auch in vielen Betrieben wird wiederum auf die Anwesenheit im Büro gesetzt. Das erhöht natürlich die Ansteckungsgefahr. Hört man dann ein Räuspern oder gar ein „Hatschi!“ eines Mitschülers oder einer Kollegin, wird diese Person argwöhnisch begutachtet. Sorge kommt auf, und man stellt sich unweigerlich die Frage: Ist es ein einfacher Schnupfen (der meist rasch wieder verzieht) – oder doch Corona?

Ein Schnupfen oder Corona – beides kann die Geschmacksfähigkeit beeinträchtigen.

COVID-19-Symptome: Ist Geschmacks- oder Geruchsverlust gleich Corona?

Nein! Ganz so vereinfacht kann man das nicht sagen. Eine Studie des University College London, in der die Thematik des Geruchsverlustes im Falle einer Virus­erkrankung genauer betrachtet wurde, zeigte, dass Personen mit Geruchs- und/oder Geschmacksverlust zu 78 Prozent SARS-CoV-2-Antikörper aufwiesen und somit an COVID-19 erkrankt waren. Allerdings können auch andere Viren einen Geruchs- und/oder Geschmacksverlust verursachen. Sogar eine Nasennebenhöhlenentzündung oder geschwollene Schleimhäute können den Geruchs- und Geschmackssinn beeinflussen. Dennoch ist die Häufigkeit jener Personen, die aufgrund einer COVID-Erkrankung Probleme mit dem Geruchs- und/oder Geschmackssinn haben, auffallend. Weitere häufige Symptome einer COVID-Erkrankung sind laut dem renommierten Robert Koch-Institut Husten, Fieber, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Bauchschmerzen oder Durchfall. Das Problem: Diese Symptome passen großteils auch zu einem Herbstschnupfen. Nur Tests (insbesondere PCR-Tests) können endgültige Sicherheit darüber geben, um welche Viren es sich tatsächlich handelt. Das Gute kommt zum Schluss: Wir sind diesen Krankheitserregern, ob nun SARS-CoV-2- oder anderen Viren, nicht hilflos ausgesetzt. Obwohl Viren sich schnell an neue Bedingungen anpassen und uns in mancherlei Hinsicht einen Schritt voraus sind, können wir uns gegen diese mikroskopisch kleinen Angreifer wehren – und zwar mit unseren vier Asse im Ärmel!


Unsere Trümpfe zum Schutz vor gefährlichen Viren

Trümpfe. Kartenspiel. Asse. Ace. Pic, Herz, Karo, Kreuz. Schnupfen oder Corona

Hilfe aus der Apotheke
Ein Wundermittel gibt es nicht, weder gegen Herbstschnupfen oder Grippe noch gegen Corona. Allerdings gibt es Hilfsmittel: Nasensprays mit dem Wirkstoff der Rotalge sorgen dafür, dass sich Viren schwerer an den Schleimhäuten anhaften können. Fragen Sie in Ihrer Apotheke um Rat zu diesem beliebten Hilfsmittel.

Impfung
Ein wesentlicher Schutz vor Viren sind Impfungen, sei dies nun die aktuelle COVID-19-Schutzimpfung oder die herkömmliche Grippeimpfung. Zwar bieten diese Impfungen keinen 100%igen Schutz, sie verhindern allerdings viele Erkrankungen. Und sollte man doch erkranken, mildern sie den Krankheitsverlauf massiv ab.

Immunsystem stärken
Ein wichtiger Aspekt zur jetzigen Herbstzeit ist die Stärkung des Immunsystems. Durch Bewegung und eine gesunde sowie abwechslungsreiche Ernährung ist unser Abwehrsystem besser auf Bedrohungen vorbereitet.

Hygiene­maßnahmen
Das „Busserl rechts, Busserl links“ und sogar das Händeschütteln ist weitgehend aus unserem Leben verschwunden. Dafür ist das Desinfizieren der Hände nun überall möglich und Usus. Das ist auch gut so. Das Beibehalten von Hygienemaßnahmen ist somit unser viertes Ass im Ärmel. Bleiben Sie gesund!


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