Ein Wirkstoff aus der Rotalge gegen Coronaviren

Rotalge gegen Coronaviren? –  Dazu gleich mehr. Corona ist nämlich nach wie vor in aller Munde. Nicht zuletzt deshalb, weil sich die Zahl der COVID-Infektionen neuerlich auf einem sehr hohen Niveau befindet. Einem Wirkstoff aus der Rotalge (Carragelose®) wird aber große Hoffnung zugeschrieben, denn er kann das Risiko einer Infektion mit SARS-CoV-2 stark reduzieren.

Corona hält die Welt nicht nur sprichwörtlich in Atem – die Lungenkrankheit nimmt nun in der kalten Jahreszeit wieder deutlich an Fahrt auf. Seit März 2020 wurden weltweit mehr als 250 Millionen Menschen positiv auf das Virus getestet, und kürzlich wurde sogar die traurige Marke von 5 Millionen Toten im Zusammenhang mit einer Coronainfektion überschritten. In Österreich spitzt sich die Situation ebenfalls zunehmend zu. Neben den hohen Zahlen an Neuinfektionen ist auch immer wieder von verschiedenen Virusvarianten die Rede. Während hierzulande Delta dominiert, spricht man in Großbritannien schon von Delta plus, die genau beobachtet wird, aber (noch) nicht als besorgniserregend gilt. Derzeit führt die WHO vier besorgniserregende Varianten in ihren Listen. Um etwas Licht ins Coronadunkel zu bringen, geben wir Ihnen im Folgenden eine kurze Übersicht:

  • Alpha (B.1.1.7): Die erstmals in Großbritannien nachgewiesene Variante des Corona­virus ist leichter übertragbar als die zuvor kursierenden Varianten und zeichnet sich durch eine höhere Reproduktionszahl aus. Außerdem geht sie mit einer erhöhten Fallsterblichkeit in allen Altersgruppen einher. Glücklicherweise weisen die Impfungen keine verringerte Wirksamkeit auf, sodass diese Variante, die im Frühjahr 2021 das Pandemiegeschehen noch dominiert hat, inzwischen nur noch in wenigen Fällen nachgewiesen wird.
  • Beta (B.1.351): Neutralisierende Antikörper, die das Immunsystem aufgrund einer vorausgegangenen SARS-CoV-2-Infektion oder Impfung gebildet hat, sind gegen diese zuerst in Südafrika nachgewiesene Variante weniger wirksam.
  • Gamma (P.1): Diese Variante wurde zuerst im brasilianischen Amazonas nachgewiesen und ähnelt teilweise der südafrikanischen Variante. Auch bei ihr deuten die Daten auf eine reduzierte Wirksamkeit der Antikörper bei Genesenen bzw. Geimpften hin. Eine erhöhte Übertragbarkeit wird angenommen.
  • Delta (B.1.617.2): Die erstmals in Indien nachgewiesene Variante dominiert momentan das Infektionsgeschehen in den meisten Ländern. Delta zeichnet sich durch eine hohe Übertragbarkeit bei einer gleichzeitig reduzierten Wirksamkeit der Immunantwort aus. Nach vollständiger Impfung besteht zwar ein sehr guter Schutz vor schweren Krankheitsverläufen, jedoch weniger vor einer Infektion überhaupt.

Carragelose® aus der Rotalge

Prävention ist also nach wie vor das Gebot der Stunde, und in dieser Hinsicht scheint sich auch etwas zu tun. Dabei handelt es sich gar nicht um etwas Neues. Carragelose®-haltige Produkte als Virenblocker bei grippalen Infekten gibt es bereits seit mehr als 10 Jahren in Form von Nasensprays und Lutschpastillen. Eine Studie bestätigt nun auch, dass Carragelose® das Risiko einer Infektion und Verbreitung von SARS-CoV-2 im Körper stark reduzieren kann. Dies wurde in einer argentinischen Studie an medizinischem Personal gezeigt, das täglich Kontakt zu COVID-19-Patienten hatte. Die Probandinnen und Probanden verwendeten drei Wochen lang entweder viermal täglich einen Carragelose®-haltigen Nasenspray oder ein Placebo. Im Vergleich zur Placebogruppe war der Prozentsatz der an COVID-19 erkrankten Teilnehmer, die das Carragelose®-haltige Spray erhalten hatten, signifikant niedriger. Das funktioniert, weil der natürliche Algenwirkstoff krank machende Keime inaktiviert. Genauer gesagt, legt sich die Carragelose® wie ein Netz um eindringende Viren – dies gilt auch für SARS-CoV-2. Somit können diese nicht mehr an den Schleimhäuten der oberen Atemwege andocken und sich im Körper weiter verbreiten. Bleibt die Virusverbreitung aus, kann das eigene Immunsystem schneller und effektiver zurückschlagen. Eine Impfung ersetzt der Rotalgenwirkstoff zwar nicht, er stellt aber dennoch eine zusätzliche Hilfe dar, um sich gegen COVID-19 zu wappnen und das Ansteckungsrisiko zu minimieren.

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