5 Tipps bei Ohrenschmerzen und wie man diesen am besten vorbeugt!

Ohrenschmerzen nach dem Schwimmen. Die Kinder plantschen im Wasser, die Erwachsenen schwimmen sportlich ihre Runden und genießen die wiedergewonnene Freiheit. Damit Ohrenschmerzen nicht die Freude trüben, haben wir für Sie die effektivsten Tipps zusammengefasst.

Nach dem Baden auf trockene Ohren achten
Befreien Sie Ihre Ohren nach dem Baden rasch vom Wasser, um die Infektionsgefahr zu verringern. Das gilt für Kinder ebenso wie für Erwachsene. Ohrentropfen aus Ihrer Apotheke sorgen dafür, dass die Haut im äußeren Gehörgang schneller trocknet. Darüber hinaus verhindert ihr Säuregehalt das Wachstum von Bakterien und stellt den natürlichen Säuremantel des Außenohres wieder her. Dadurch werden die Bakterien unschädlich gemacht und stechenden Ohrenschmerzen nach dem Schwimmen kann vorgebeugt werden. Einfach in den Gehörgang eintropfen, einwirken lassen – fertig.

Beim Duschen das Ohr schützen
Leidet man bereits unter Ohrenschmerzen, sollte das schmerzende Ohr nicht zusätzlich mit Wasser in Kontakt kommen, denn dadurch kann sich die Infektionsgefahr weiter erhöhen. Auch die Finger haben im Ohr nichts verloren. Gerade für Kinder ist dies natürlich sehr schwierig.

Den Pfropfen im Ohr auflösen
Unser Ohr verfügt über mehrere Schutzmechanismen. Einer davon ist das Ohrenschmalz. Dank dem Ohrenschmalz werden Krankheitserreger auf dem Weg in das Innenohr aufgehalten und in weiterer Folge mithilfe von winzigen Härchen zurück nach außen transportiert. Allerdings besteht die Gefahr, dass Ohrenschmalz Wasser aufsaugt und dadurch ein Pfropf entsteht. In diesem Pfropfen siedeln sich rasch Bakterien an, was zu einer Entzündung führen kann. Darum ist es wichtig, die Ohren von überschüssigem Ohrenschmalz zu befreien. Vermeiden Sie dabei jedoch Wattestäbchen und setzen Sie auf rezeptfreie Tropfen aus Ihrer Apotheke. Ohrenöle, die auch als Spray erhältlich sind, lösen den Pfropfen und überschüssiges Ohrenschmalz kann natürlich abtransportiert werden.

Zwiebel auflegen
Einfach eine Zwiebel klein schneiden und in ein dünnes Baumwolltuch wickeln. Anschließend das Baumwolltuch für einige Minuten auf das schmerzende Ohr legen. Zwiebeln wirken entzündungshemmend, keimtötend und antibakteriell.

Kamille hilft
Die Kamille ist der Klassiker unter den natürlichen Heilmitteln. Sie wird übrigens in dieser Ausgabe auch in unserer Rubrik „Heilpflanzen vor der Haustüre“ vorgestellt. In Sachen Ohrenleiden kann ein warmer Kamillenteebeutel auf dem Ohr die Schmerzen lindern. Achten Sie jedoch darauf, dass dabei nicht einzelne Tropfen in das Ohr gelangen. Die ätherischen Öle wirken schmerzlindernd und wundheilend.

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