Wasser: Faszination mit Gefahren

Gefahren des Wassers? Ohrenschmerzen, Hitzestich und vieles mehr – ein Aufenthalt im Wasser birgt so manche Risiken. Wir sehen uns die fünf größten Gefahren näher an und sagen Ihnen, was Sie dagegen unternehmen können.

Im Schatten herrschen 32 Grad – und es wird sogar noch heißer! Hört man diese Ankündigung im Wetterbericht, ist klar, was man am nächsten Tag machen wird: Man sucht sich einen Platz im Schatten und nahe am Wasser. Damit aber der Tag am und im Wasser zu einem tollen Tag für die ganze Familie wird, haben wir für Sie fünf der größten Risiken zusammengefasst und zeigen Ihnen, wie Sie diesen aus dem Weg gehen.

Risiko 1
Bakterien

Die angenehme Wärme und die Feuchtigkeit der Gewässer erfreuen nicht nur uns Menschen. Auch Bakterien fühlen sich bei solchen Verhältnissen pudelwohl und finden gerade im Ohr ein lauschiges Plätzchen vor. Die abgegebene Körperwärme in Kombination mit dem Wasser, das beim Schwimmen, Tauchen und Plantschen in unsere Ohren gelangt, ist ein idealer Ort für Bakterien, um sich zu vermehren und auszubreiten. Daher kommt es leider gerade nach einem vergnüglichen Tag im Wasser oftmals zu Ohrenschmerzen aufgrund von Entzündungen. Kinder sind hier verhältnismäßig häufig betroffen.

APOVITAL-TIPP: Ohrentropfen schützen vor Infektionen
Um die Infektionsgefahr zu senken und somit einer Gehörgangentzündung vorzubeugen, empfehlen wir, die Ohren nach dem Schwimmen, Tauchen oder Plantschen rasch vom Wasser zu befreien. Geeignet sind hierfür Ohrentropfen, welche die Haut im äußeren Gehörgang schneller trocknen und einen Säuregehalt aufweisen. Dadurch werden Bakterien unschädlich gemacht und schmerzhaften Entzündungen kann vorgebeugt werden.


Risiko 2
Ertrinken

Ertrinken gehört zu den häufigsten Ursachen von tödlichen Unfällen bei Kindern. Im Kleinkindalter rangiert es sogar an erster Stelle! Die Unfälle passieren jedoch häufig nicht, wie man vielleicht denken mag, im Meer, im Schwimmbad oder am See, sondern im Plantschbecken im Garten oder im kleinen Bach nebenan. Bereits eine Wassertiefe von nur wenigen Zentimetern kann zum Ertrinken führen! Diese scheinbar „kleinen“ Gefahren werden bedauerlicherweise viel zu häufig unterschätzt. Auch Kinder, die eigentlich schon schwimmen können, sind nicht vor dem Untergehen gefeit – das gilt übrigens gleichfalls für Erwachsene.

APOVITAL-TIPP: Ein Schwimmkurs ist der beste Schutz vor dem Ertrinken.
Kinder im und am Wasser müssen jederzeit beaufsichtigt werden, und zwar auch dann, wenn sie Schwimmhilfen am Körper tragen. Vorsicht: Die Fähigkeiten von älteren Kindern werden leider häufig überschätzt. Gerade jetzt, nach der Coronazeit, in der viele Schwimmbäder geschlossen waren, nimmt die Anzahl an Unfällen massiv zu. Hier hilft ein Auffrischungsschwimmkurs. Jugendlichen und Erwachsenen empfehlen wir zudem, regelmäßig Erste-
Hilfe-Kurse zu absolvieren, um ihre Fähigkeiten aufzufrischen.


Risiko 3
Ohrenschmalz oder „Pfropf im Ohr“

Verweilt man länger im Wasser, kann das natürliche Ohrenschmalz aufquellen und auf Dauer zum Problem werden, da sich ein Pfropf bilden kann. In diesem nisten sich gerne Bakterien ein. Ältere Menschen und Personen, die mit Ohrenstöpseln schwimmen, müssen besonders vorsichtig sein.

APOVITAL-TIPP: Ohrenschmalz entfernen
Zum Entfernen von überschüssigem Ohrenschmalz sollte man keinesfalls auf Wattestäbchen setzen; diese können das Ohrenschmalz nämlich komprimieren und Richtung Innenohr schieben. Im schlimmsten Fall kann sogar das Trommelfell verletzt werden. Zur Entfernung von Ohrenschmalz erhalten Sie in Ihrer Apotheke spezielle Tropfen und Sprays. Diese lösen verhärtetes oder überschüssiges Ohrenschmalz und geben damit Bakterien keine Angriffsfläche.


Ein Tag am Wasser bedeutet Spaß und Abenteuer. Jedoch lauern auch Gefahren.

Risiko 4
Hitze

Die Hitze ist eine große Belastung für den Kreislauf. Ein Sprung ins Wasser kann zwar kurzfristig für Besserung sorgen, allerdings ist der Wechsel zwischen frischem Wasser und heißen Außentemperaturen auch belastend. Dazu kommt, dass der Kopf meist aus dem Wasser ragt und der Sonne eine Angriffsfläche bietet. Stichwort: Sonnenstich!

APOVITAL-TIPP: Niemals oben ohne in die Sonne!
Egal, ob Kinder, Erwachsene mit vollem Haar oder Erwachsene mit schütterem Haar – bei starker Sonnenstrahlung sollte man den Kopf stets bedecken. Für Kinder empfehlen wir spezielle Sonnenhüte, die den Kopf und das Genick gut schützen. Nicht aus der Hitze kommend direkt in das kühle Wasser springen! Gewöhnen Sie Ihren Körper erst einmal an den Temperaturunterschied.


Risiko 5
Essen und Trinken

Die Baderegel „Gehe niemals mit vollem Magen ins Wasser!“ kennt jedes Kind. Um die aufgenommene Nahrung zu verarbeiten, wird der Verdauungstrakt mit mehr Blut versorgt; infolgedessen sinkt kurzfristig unsere Leistungsfähigkeit und wir werden rascher müde. Eine weitere Gefahr ist Alkoholkonsum: Dieser macht uns nicht nur übermütig, sondern sorgt zudem für einen rasanten Leistungsabfall.

APOVITAL-TIPP: Die 30-Minuten-Regel
Experten raten, zwischen dem letzten Schmatzer und dem nachfolgenden Sprung in das Wasser mindestens 30 Minuten vergehen zu lassen. Dies gilt übrigens nicht nur für Kinder, sondern auch für die Erwachsenen! Noch besser wäre übrigens eine ganze Stunde. Und den Sommerspritzer oder das gemütliche Glas Bier sollte man überhaupt erst dann trinken, wenn man den Badetag außerhalb des Wassers ausklingen lässt.


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