Wenn die Haut TROCKEN ist …

Die Ellbogen sind rau? Die Schienbeine jucken? Die Gesichtshaut schuppt sich? Trockene Haut ist die häufigste Beschwerde beim Hautarzt. Mit hochwertiger und regelmäßiger Pflege lassen sich trockene Haut und Juckreiz aber gut in den Griff bekommen.

Die Haut, unser größtes Organ, ist für eine Reihe wichtiger Aufgaben verantwortlich. Sie grenzt den Körper gegen die Umgebung ab, schützt vor Umwelteinflüssen wie z. B. Feinstaub und spielt eine wichtige Rolle als Sinnesorgan. Um das alles bewältigen zu können, braucht es gesunde und funktionierende Hautschichten. Die Haut ist jedoch sehr sensibel und reagiert rasch auf innere und äußere Reize. Geht es uns seelisch nicht gut, spiegelt sich das auch auf der Hautoberfläche wider. Unausgewogene Ernährung sowie falsche Pflege lassen sich ebenfalls an der Hautbeschaffenheit ablesen.

Herausfordernde Jahreszeit

Gerade jetzt im Herbst und im Winter stellt vor allem das Wechselspiel zwischen Innen- und Außentemperatur eine besondere Herausforderung dar. Kälte führt beispielsweise dazu, dass sich die Talgproduktion deutlich verringert. Fallen die Temperaturen unter acht Grad, kann sich der hauteigene Fettfilm nicht mehr von allein ausbreiten und die Haut schützen. Die plötzliche Trockenheit in beheizten Räumen hingegen wirkt sich sofort auf den Feuchtigkeitshaushalt aus. Trockene Luft führt dazu, dass mehr Feuchtigkeit als üblich aus der Haut verdunstet. Fehlt es dieser jedoch an ausreichend Flüssigkeit und Fett, reagiert sie mit Trockenheit und Irritationen. Die damit verbundenen Symptome wie Jucken, Schuppen, Spannen und Rötungen sind lästig und unschön. Weil trockene Haut dünn und rissig ist, besteht sogar die Gefahr, dass Bakterien eindringen und Hauterkrankungen auslösen können. Meist sind spezielle Bereiche wie Schienbeine, Ellbogen, Hände und Füße angegriffen, es kann aber auch der gesamte Körper betroffen sein. Trockene Gesichtshaut wirkt müde und fahl und es entwickeln sich rasch feine Fältchen. Fehlt der Haut auf Dauer Feuchtigkeit, können daraus ebenfalls Entzündungen resultieren.

Viel trinken ist ein wichtiger Aspekt, damit die Haut nicht zu trocken wird.

Tipps und Tricks

Die erste Maßnahme, wenn es um trockene Haut und Juckreiz geht, sollte sein, ausreichend Wasser zu trinken – idealerweise 2 Liter pro Tag. Vielen fällt es jedoch schwer, genügend zu trinken. Folgende Tipps haben sich bewährt und sind einfach umzusetzen:

Machen Sie es zum Ritual, gleich nach dem Aufstehen ein Glas Wasser zu trinken – das bringt den Stoffwechsel direkt auf Touren. Ein Spritzer Zitronensaft im Glas verstärkt diesen Effekt zusätzlich.

Aus den Augen, aus dem Sinn? – Lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen und haben Sie in Ihrer unmittelbaren Umgebung immer ein Wasserglas und eine volle Karaffe zur Hand.

Für einen schnelleren Erfolg empfiehlt es sich, ergänzend eine Creme aus der medizinischen Hautpflege zu verwenden, die der Haut bei der Regeneration hilft.

Feuchtigkeit und natürliche Pflanzenöle

Mandelöl in Glasflasche auf Jutefleck. Holztisch. Mandeln und Nüsse verteilt. Trockene Haut und JurckeizBestens dafür geeignet sind Cremen aus der Apotheke, die speziell auf die Bedürfnisse empfindlicher Haut abgestimmt sind. Die Produkte sollten frei von Parfumölen und Paraffinen sein, da diese zu zusätzlicher Reizung und Austrocknung sowie zu Allergien auf der Haut führen können. Vor allem auf Produkte mit hochwertigen Inhaltsstoffen wie pflanzlichen Ölen sollte dabei für einen nachhaltigen Pflegeeffekt Wert gelegt werden.

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