Kraftorte in Oberösterreich

Kraftorte in Oberösterreich. Rauschende Wasserfälle, beeindruckende Gebäude, mysteriöse Steinkreise, uralte Moorlandschaften und vieles mehr – manche Orte ziehen uns ganz besonders in ihren Bann. Sie strotzen regelrecht vor Kraft und sind Plätze zum Energiesammeln. Einige davon möchten wir Ihnen dieses Jahr vorstellen. Für die aktuelle Ausgabe präsentieren wir Ihnen vier ausgewählte oberösterreichische Kraftplätze.

Ibmer Moor

Rund 2000 Hektar umfasst das Ibmer Moor und ist damit die größte zusammenhängende Moorlandschaft des ganzen Landes. Über Jahrtausende hinweg hat sich dieses Naturdenkmal gebildet und stellt heute einen beliebten Kraftort sowie einen Anlaufpunkt unzähliger Tiere dar. Besonders beeindruckend ist, dass auf engstem Raum verschiedene Moortypen (Niedermoor, Zwischenmoor und Hochmoor) anzutreffen sind. Eine Reise zum Ibmer Moor ist somit lehrreich, spannend und – im wahrsten Sinne des Wortes – erdend zugleich.

Wolfsschlucht in Bad Kreuzen

Wer Wasserfälle liebt, ist in Bad Kreuzen an der richtigen Stelle. Die schäumenden Fälle unterstreichen die unbändige Kraft des Wassers und versetzen die Besucher in Staunen. Der Besuch der Wolfsschlucht ist nicht nur ein Erlebnis, sondern auch lehrreich. Infotafeln informieren über die Geschichte der Schlucht und der damaligen Badeeinrichtung „Kaltwasseranstalt“ von Bad Kreuzen. Das Gebiet um die Wolfsschlucht ist zudem ein sehr sagenumwobenes Gebiet, dem schon vor Jahrhunderten eine besondere Mystik zugeschrieben wurde.

Burgruine Prandegg

Wie vergänglich die Zeit ist und welch beeindruckende Gebäude bereits vor vielen Jahrhunderten erbaut wurden, zeigt die Burgruine Prand­egg. Mit einer verbauten Fläche von über 2000 m² gehört sie zu den größten Burgen des Landes. Dank eines wunderbar gestalteten Rundweges ist es möglich, die Burg zu erkunden und eine herrliche Aussicht zu genießen. Ein imposantes Erlebnis, das uns mitnimmt in vergangene Zeiten.

Bucklwehluckn

Ein ganz besonderer Kraftort liegt in St. Thomas am Blasenstein, nämlich die sogenannte „Bucklwehluckn“. Dort trifft man auf einen mächtigen Granitblock mit einem schmalen Spalt. Nach altem Glauben soll ein Durchschlüpfen gegen Kreuzschmerzen helfen. Die Tradition der Durchkriechsteine reicht übrigens viele Jahrtausende zurück. Man sagt, dass beim Hindurchkriechen Schuld und Krankheiten abgestreift werden. Danach kann man – frei von Schuld und körperlichen Beschwerden – den weiteren Lebensweg beschreiten.

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