Ist Ihr Blutdruck zu hoch?

Beschwerden wie Herzklopfen, Schwindel, Kopfschmerzen oder Ohrensausen deuten oftmals auf einen zu hohen Blutdruck hin. Wir haben uns angesehen, welche Ursachen es dafür gibt und wie man, abgesehen von einer medikamentösen Therapie, sinnvoll gegensteuern kann.

eder 4. Österreicher hat einen erhöhten Blutdruck. Ab 60 Jahren sind bereits bis zu zwei Drittel davon betroffen. Das ist vor allem dann problematisch, wenn die Werte langfristig im hohen Bereich sind. Denn dann bringen sie erhebliche Risiken für Herz und Gefäße mit sich und können im schlimmsten Fall zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

Warum ist der Blutdruck erhöht?

Grundsätzlich gilt der Blutdruck dann als erhöht, wenn er die Werte von 140/90 mmHg übersteigt. Doch auch bei sogenannten „hochnormalen“ Werten (siehe Tabelle) sollte man schon hellhörig werden. Zu den Auslösern zählen neben einem ungesunden Lebensstil, Stress und zu wenig Schlaf über einen längeren Zeitraum aber auch erbliche Veranlagung sowie die Wechseljahre. Die oft gehörte Behauptung, dass hauptsächlich der gestresste, leistungsorientierte und vielleicht weniger gesundheitsbewusste Mann betroffen ist, stimmt also nicht ganz. Tatsächlich gehören Frauen ebenso zur Risikogruppe, meist sind sie aber erst in einem etwas höheren Alter betroffen.

Werte unter 140/90 gelten als normal. Alles, was darüber liegt, gilt als Bluthochdruck und sollte therapiert werden.

Stille Gefahr

Blutdruck Tabelle ÜbersichtDie große Gefahr bei erhöhtem Blutdruck besteht darin, dass man ihn anfangs oft nicht bemerkt. Typische Symptome wie Herzklopfen, Kreislaufprobleme, Schwindel, Kopfschmerzen oder Ohrensausen zeigen sich in der Regel erst, wenn sich das Problem bereits festgesetzt hat. Was genau es dann zu tun gilt, sollte anhand der jeweiligen Werte entschieden werden. Gerade bei leicht erhöhten Werten können noch kleine Änderungen im Alltag helfen. Dazu zählen etwa der sparsame Einsatz von Salz, mehr Bewegung (regelmäßige Spaziergänge oder Ausdauersport) sowie eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Ist der Blutdruck jedoch dauerhaft zu hoch oder steigt er weiter, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Blutdrucksenker verschreiben. Ganz wichtig: Um möglichst schnell gegensteuern zu können oder wenn bereits Symptome bestehen, sollte auch zu Hause regelmäßig der Blutdruck kontrolliert werden.

Unterstützung aus der Natur

Um die Beschwerden von Bluthochdruck (wie Schwindel, Ohrensausen …) zu lindern und um die medikamentöse Bluthochdrucktherapie zu unterstützen, eignen sich auch homöopathische Helfer aus der Natur. Bewährte Wirkstoffe sind hier etwa Weißdorn, Arnica oder Mistel. Diese Pflanzen sind in Kombination als Tropfen in der Apotheke erhältlich. Sie regen den Körper an, selbst aktiv zu werden und den Blutdruck auf natürliche Weise zu regulieren.

Homöopathische Wirkstoffe bei Bluthochdruck

Weißdorn (Crataegus): Seine Wirkung auf den Blutdruck ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Die weißen Blüten wirken entzündungshemmend und gefäßerweiternd. So werden die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung des Herzens verbessert.
Arnica wird bei Schwindel, Ohrensausen oder einem Druckgefühl auf der Brust eingesetzt und wirkt generell heilsam auf das Herz-Kreislauf-System.
Mistel hilft bei stark wechselndem Blutdruck sowie dauerhaft erhöhtem Blutdruck und Kopfschmerzen.

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