Heiße Zeiten: So kommen Sie trotz Hitzewallungen gut durch den Sommer

Mitten in der Nacht klatschnass aufzuwachen und mehrmals täglich von plötzlichen Hitzeschüben geplagt zu werden: Kommt Ihnen das bekannt vor? Kein Wunder, immerhin gehören Hitzewallungen zu den häufigsten Symptomen während der Wechseljahre. Mithilfe der Natur verläuft die Hormonumstellung deutlich sanfter.

Hormonelle Veränderungen gehören zum Leben einer jeden Frau dazu. Genauso wie die Pubertät sind auch die Wechseljahre etwas ganz Natürliches und bringen körperliche Veränderungen sowie andere Herausforderungen mit sich. Auch wenn die Menopause medizinisch gesehen um das 40. Lebensjahr herum beginnt, spürt der Großteil der Frauen erst mit Ende 40 die ersten Wechselbeschwerden. Hitzewallungen und plötzliche Schweißausbrüche sind spätestens um die 50 den meisten Frauen leider bekannt.

Hitzewallungen – ein typisches Problem

Wiederkehrende Hitzeschübe gehören nicht nur zu den bekanntesten, sondern wohl auch zu den unangenehmsten Wechseljahresymptomen. Im Regelfall beginnen sie im Brustbereich und breiten sich wellenartig über Hals, Gesicht und Oberarme aus. Oft werden sie von sichtbaren Hautrötungen, Schweißausbrüchen und manchmal auch Herzklopfen begleitet. Die Intensität und Häufigkeit kann sehr unterschiedlich ausfallen: Während eine Hitzewallung bei manchen nur wenige Sekunden dauert, kann sie bei anderen Frauen mehrere Minuten anhalten. Einige berichten, nur gelegentlich davon betroffen zu sein, während wieder andere mehrmals pro Stunde davon geplagt werden. Gerade im Sommer nehmen betroffene Frauen Hitzewallungen besonders beschwerlich wahr. Die hohen Temperaturen treiben sie zusätzlich an die Grenze des Erträglichen.

Hormoneller Wandel als Ursache

Dass der Körper während der Menopause einige hormonelle Veränderungen durchmacht, ist kein Geheimnis. Die Eierstöcke, die für die Bildung der Geschlechtshormone verantwortlich sind, beginnen langsamer zu arbeiten. Der Östrogenspiegel sinkt. Darin liegt auch die Ursache, wieso Sie mit Hitzeschüben zu kämpfen haben. Östrogen beeinflusst nämlich unter anderem die Wärmeregulation im Körper und beschert Ihnen damit unerwünschte Schweißausbrüche – vor allem nachts, aber auch tagsüber.

Hormonfreie Linderung der Beschwerden

Fast die Hälfte aller Frauen will keine künstlichen Hormone zu sich nehmen. Um den Hormonhaushalt in dieser herausfordernden Phase auszugleichen, vertrauen sie lieber auf sanfte Hilfe aus der Natur. Speziell Cimicifuga und Sepia lindern Wechselbeschwerden, wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Die beiden natürlichen Wirkstoffe unterstützen den Organismus dabei, sich den hormonellen Veränderungen anzupassen. Auch homöopathische Präparate werden gerne verwendet, da diese die Selbstregulierung im Körper anregen.

Damit Sie sich wieder rundum wohlfühlen!


Schon gewusst?

Die Wechseljahre werden in drei Phasen eingeteilt: die Prä-, Peri- und Postmenopause. Die Prämenopause beginnt um das 40. Lebensjahr, jedoch nehmen Frauen in dieser Phase kaum Veränderungen wahr. Daher werden umgangssprachlich mit den Wechseljahren meist die Peri- und Postmenopause verstanden. Die Perimenopause äußert sich durch die typischen Wechseljahresymptome und wird ein Jahr nach der letzten Regelblutung von der Postmenopause abgelöst.

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