Hautprobleme – Was die Haut braucht und was ihr schadet

Hautprobleme? Sie leiden unter trockener oder empfindlicher Haut, die gerötet ist oder manchmal sogar juckt? Zur Winterzeit ergeht es vielen so. Daher haben wir nachgeforscht, was unserer Haut aktuell guttut und was sie belastet.

Trockene Heizungsluft
Eine große Herausforderung für unsere äußere Schutzhülle ist zur Winterzeit die Heizungsluft. Diese trocknet unsere Haut förmlich aus, dadurch beginnt sie zu jucken und wird spröde.

Kühle Temperaturen
Auch Kälte setzt der Haut zu. Bereits bei Temperaturen ab
ca. 8 Grad sinkt die körpereigene Talgproduktion, wodurch die Schutzfunktion geschwächt wird.

Wasser
Schöne und gesunde Haut braucht viel Wasser. Experten empfehlen deshalb, täglich mindestens eineinhalb bis zwei Liter zu trinken, um den natürlichen Wasserverlust des Körpers auszugleichen. Neben Wasser sind ebenso ungesüßte Kräutertees oder stark verdünnte Obstsäfte
empfehlenswert.

Pflanzenöle
Natürliche Öle helfen aufgrund ihrer Inhaltsstoffe, den Feuchtigkeitsverlust der Haut auszugleichen. Olivenöl ist reich an Vitamin E und Antioxidantien. Kokosöl enthält hingegen einen hohen Anteil an Laurinsäure; diese versorgt die Haut mit der notwendigen Feuchtigkeit. Ein Allroundtalent ist das Sanddornöl. Sanddornfrüchte enthalten viel Vitamin C und machen trockene, rissige Haut wieder glatt, elastisch sowie widerstandsfähiger.

Desinfektionsmittel
Einerseits wichtig im Kampf gegen die Viren, stellen sie andererseits für die Haut eine enorme Belastung dar. Die meisten Desinfektionsmittel entziehen der Haut nämlich Feuchtigkeit und greifen unsere Schutzschicht an.

Nahrung für die Haut
Was wir essen, beeinflusst das Hautbild. Unser Tipp: Greifen Sie gelegentlich zu ein paar Nüssen. Diese sind reich an Magnesium, Calcium, Kalium, Zink, Eisen und Omega-3-Fettsäuren – alles Inhaltsstoffe, die unsere Haut braucht. Auch Zartbitterschokolade beeinflusst laut einer Studie das Hautbild und wirkt sich positiv auf Hautprobleme aus.

Alter
Mit dem Alter ist es ähnlich wie mit kühlen Temperaturen – die natürliche Talgproduktion sinkt. Dadurch wird die Haut immer trockener und somit auch anfälliger für Hautbeschwerden. Ein bekanntes Beispiel ist der Altersjuckreiz, an dem sehr viele Personen leiden.

Vitamine
Vitamin B3 stärkt die Epithelbarrieren, wodurch der Wasserverlust der Haut reduziert werden kann. Ebenso wird die Regenerationsfähigkeit durch Vitamine gestärkt. Um die Haut zu unterstützen und ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren, finden Sie daher in Ihrer Apotheke Hautpflegeprodukte mit wertvollen Vitaminen. Nimmt der Juckreiz überhand, können cortisonfreie Cremen Abhilfe schaffen.

Seele
Unsere Haut ist das Spiegelbild unserer Seele. Fühlen wir uns psychisch angeschlagen, so leidet die Haut darunter. Sie wird schneller spröde, blass und lässt jede Strahlkraft vermissen.

Schlafmangel
Der Schönheitsschlaf ist kein Mythos. Schlafmangel kann Hautprobleme verursachen. Unsere Haut benötigt ausreichend Schlaf, um regenerieren zu können.

Hautähnliche Lipide
Zur Stärkung der Barrierefunktion der Haut wird gerne zu hautähnlichen Lipiden gegriffen. Diese sind in manchen hochwertigen Produkten in Ihrer Apotheke erhältlich.

Präbiotika stärken die Hautflora
Ist der Darm damit überfordert, Gifte und Schadstoffe aus dem Körper zu leiten, werden diese stärker über die Haut abtransportiert. Die Folgen sind Pickel, Akne oder Juckreiz. Dem kann man mit Präbiotika entgegentreten. Präbiotika stecken in zahlreichen Lebensmitteln wie Artischocken, Spargel, Zwiebeln, Knoblauch sowie Bananen. Sie helfen, die Hautflora zu stabilisieren, und lindern somit Hautprobleme.

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