Kinder-Baby-Babybauch: Hausmittel gegen Schnupfen

Die Seite für (werdende) Mütter – von Mag. Verena Flatischler*

Teil 2: Hausmittel gegen Schnupfen.
Gegen Schnupfen ist kein Kraut gewachsen – oder doch? Auch wenn sich der Schnupfen kaum verkürzen lässt, so gibt es zumindest einige Hausmittel, die gut unterstützen und rasch helfen.

Was hilft kleinen Schnupfennasen?

In der kalten Jahreszeit leiden Kinder gefühlt dauernd unter Erkältungen. Ob nasses Wetter, enger Kontakt mit anderen Kindern in geschlossenen Räumen oder einfach Zahnen – für Erkältungen gibt es zahlreiche Ursachen, die sich kaum vermeiden lassen. Die Zwiebel als Hausmittel, Heilkräuter sowie das Fußbad nach Sebastian Kneipp können bei Erkältungen gut unterstützen und bringen Linderung.

Das ansteigende Fußbad – wärmt und aktiviert
Einen Eimer oder eine Wanne bis zu den Knöcheln mit warmem Wasser (36 °C) füllen. Nach und nach heißes Wasser (40 °C) dazugießen, etwa bis zur Mitte der Wade bzw. bis maximal unter das Knie. Nach 10 Minuten beenden und das Kind warm eingepackt (Decke und Socken) nachruhen lassen.

Engelwurz-Balsam – sanfte Hilfe aus der Natur
Die Engelwurz, eine heimische Heilpflanze, hat eine überaus befreiende Wirkung. Der Balsam wird auf Stirn und Nasenrücken aufgetragen und ist bereits für Kinder unter einem Jahr geeignet. Neben der Engelwurz helfen bei verstopften und belegten Nasen auch Thymian und Majoran sowie die Auszugsöle heimischer Nadelbäume.

Zwiebelsäckchen
Eine rohe Zwiebel in Stücke schneiden und in einen Waschlappen, Socken oder losen Teebeutel füllen. Kurz andrücken, damit der Saft gut austritt. Das Zwiebelsäckchen am Fußende des Bettes befestigen. Die ätherischen Öle der Zwiebel wirken abschwellend und befreiend. Aber Achtung: Befindet sich das Säckchen zu nahe am Kopf, führt dies zu Augenreizungen.

INFO: Wie viele Infekte sind normal?
Bis zu acht Infekte in den Wintermonaten sind bei Kindern durchaus im Normalbereich. Die gute Nachricht: Das Immunsystem der Kleinen wird dadurch gestärkt und trainiert. Ebenfalls wichtig sind viel frische Luft und regelmäßiges Lüften von Räumen. Maßgebliche Helfer sind zudem eine ausgewogene Ernährung und viel trinken, um den Schleim zu verflüssigen.

*  Mag. Verena Flatischler ist diplomierte Praktikerin und Trainerin der Traditionellen Europäischen Heilkunde (TEH). Sie gibt regelmäßig Hausmittelworkshops und Kräuterseminare für Mütter. www.hallomama.at

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