Was hilft gegen schwere und schmerzende Beine?

Wenn sich das Blut in den Gefäßen staut, fühlen sich unsere Beine rasch müde und schwer an. Viele glauben, dass eine Blutstauung in den Venen nur im Sommer auftaucht, doch auch der Winter hat so seine Tücken. Wir klären auf.

Nun ist wieder einmal etwas Optimismus angesagt! Die Beschränkungen des Alltags werden neuerlich gelockert werden und wir sind zuversichtlich, dass mit dem Frühlingserwachen der Pflanzenwelt auch für alle Menschen wiederum eine angenehmere Zeit beginnen wird. Eine Zeit, in der man gemütlich durch die Straßen flaniert, sich im Kaffeehaus ein Stück Kuchen gönnt oder mit den Freundinnen und Freunden im Lokal anstößt. Was man dabei allerdings auf gar keinen Fall brauchen kann, sind schwere und müde Beine (durch eine Blutstauung in den Venen). Diese sind kein reines Sommerphänomen, wie manche glauben.

Auch im Winter lauern Gefahren

Schätzungen gehen davon aus, dass bereits jeder 4. Österreicher an einer Venenschwäche leidet. Und es sind längst nicht nur ältere Menschen. Sogar bei Jugendlichen stellen Ärzte immer wieder eine Venenschwäche fest. Mitverantwortlich für diese Entwicklung ist nicht zuletzt der „moderne Lebensstil“: das viele Sitzen, Übergewicht, wenig Bewegung etc. Auch Faktoren wie die Vererbung und das Alter dürfen natürlich nicht ganz außer Acht gelassen werden. Zudem bewegen wir uns aktuell weniger, was das Problem fördert. Daher ist es wichtig, jetzt auf die Venen zu achten. Und das ist gar nicht so schwer, wie man denken mag.

Schöne und leichte Beine brauchen Bewegung

Ein gemütlicher Spaziergang, eine Runde Nordic Walking oder eine ausgiebige Radtour – all dies ist für unsere Beine wunderbar. Weitere Unterstützung gibt es aus der Natur. So stimuliert die Rosskastanie unter anderem die Durchblutung und wirkt abschwellend. Steinklee enthält eine Kombination aus den Pflanzenstoffen Cumarin, Flavonoide und Saponine. Diese stärken die Venen und lassen Venenentzündungen rascher abheilen. Zusätzlich werden die Blut- und Lymphgefäße angeregt, wodurch Wassereinlagerungen sowie venöse Stauungen gelindert werden und geschwollenen Beinen vorgebeugt wird. Somit können Sie leichtfüßig durch den Winter und mit gesunden und attraktiven Beinen in Richtung Frühling flanieren.


Winterliche Gefahren für die Venen

Läuferin im Winter. Beine einer Frau. Schnee. Blutstauung in den VenenEnge Stiefel: Das Schuhwerk darf nicht zu eng sein, sonst wird der Blutfluss behindert. Manche Stiefel liefern zudem einen Überschuss an Wärme. Auch das tut den Venen auf Dauer nicht gut.
Heißes Bad: Ein heißes Bad ist angenehm und wirkt entspannend. Allerdings ist es eine Belastung für die Venen. Daher im Anschluss kalt abbrausen und die Beine nach dem Baden ein paar Minuten hochlegen. Das erleichtert den Blutrückfluss.
Überheizte Räume: Die Idealtemperatur fürs Wohnzimmer ist ca. 22 Grad. Liegt sie höher, belastet das mit der Zeit die Venen.
Übergewicht: Im Winter nehmen viele das ein- oder andere Kilo zu. Überschüssige Kilos begünstigen leider Venenbeschwerden.
Flüssigkeitsmangel: Trinken wir zu wenig, wird das Blut dickflüssiger. Im Allgemeinen raten Experten zu 1,5 bis 2 Liter täglich.


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