Alle Jahre wieder …

… kommt das Christuskind auf die Erde nieder – und die guten Vorsätze, nach der Weihnachtsvöllerei wiederum auf die Ernährung zu achten und die Kalorienzufuhr zu reduzieren, ebenfalls. Doch wir wollen den Weihnachtsspeck loswerden. Dieses Jahr gehen wir ihm also wirklich an den Kragen!

Es ist jedes Jahr dasselbe: An den Weihnachtsfeiertagen wird geschlemmt. Auf den Tisch kommen dabei Braten, jede Menge Desserts, Weihnachtskekse, Stollen, Schokolade vom Christbaum, Glühwein, Punsch, Wein, Schnaps … Die Liste der kulinarischen Verlockungen ist endlos lang. Wissenschaftler der Universität Birmingham in Großbritannien kamen zu dem Ergebnis, dass jeder von uns während der Weihnachtszeit im Schnitt 6000 Kalorien pro Tag zu sich nimmt. Das entspricht dem Dreifachen der empfohlenen Menge!

Wenn sich das Festessen auf der Waage niederschlägt

Sind wir ganz ehrlich, startet die Weihnachtsvöllerei aber nicht erst mit den Feiertagen, sondern schon einige Zeit vorher. Seit Anfang Oktober lassen sich in den heimischen Supermärkten Lebkuchen und Spekulatius finden – und wir greifen zu, auch wenn wir anfänglich bei diesem Anblick den Kopf schütteln. Kommt der November, rückt die Zeit der Weihnachtsmärkte immer näher, wo wir uns nicht selten mit Glühwein, Eierpunsch oder heißem Kakao verwöhnen. Im Advent lächeln uns feine Weihnachtskekse verführerisch an, denen wir kaum widerstehen können, und nach Weihnachten steht Neujahr vor der Tür. Zu Silvester darf es auch gerne ein exquisites Festmenü sein. Im neuen Jahr folgen dann meist nicht nur Verdauungsprobleme, sondern auch der unvermeidliche Schock, wenn wir das erste Mal wieder auf die Waage steigen.

Erste Hilfe nach der Völlerei

Da wir gerade bei Festen oder an Feiertagen zahlreiche Versuchungen serviert bekommen und dabei meistens viel zu schnell viel zu viel von verschiedenen – und vor allem sehr fetten, kalorienreichen – Köstlichkeiten zu uns nehmen, hilft es oft schon, bewusst und langsam zu essen. So läuft man nicht Gefahr, das eigene Sättigungsgefühl zu übergehen. Ratsam ist es auch, den Teller nicht zu voll zu nehmen, sondern einfach von überall kleine Portionen zu probieren, damit wir den Weihnachtsspeck loswerden.

• Rollentausch am Teller: Pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Vollkornprodukte in den Mittelpunkt rücken und Fleisch oder Fisch in kleinen Häppchen als Begleitung dazu.

• Vollkorn ist besser als sein Ruf: Was die von Ernährungsexperten oft empfohlenen Vollkornprodukte betrifft – sie sind optimale Ballaststoffquellen und auch geschmacklich besser als ihr Ruf. Denn Vollkornmehl kann fast genauso fein vermahlen werden wie andere Mehlsorten sodass man keinen Unterschied schmeckt. Außerdem werden viele Backwaren bekömmlicher, wenn man einen Teil des hellen Mehls durch Vollkornmehl ersetzt.

• Zucker reduzieren: Bei Backrezepten lässt sich eigentlich immer mindestens ein Drittel des angegebenen Zuckers einsparen, ohne dass der Geschmack darunter leidet.

• Darmtätigkeit anregen: Ausreichend Bewegung oder einfach der berühmte Verdauungsspaziergang zwischendurch fördern die Darmtätigkeit und sorgen dafür, dass die Verdauung auch während der Zeit der Weihnachtsschlemmerei in Schwung bleibt.

• Homöopathie: In Ihrer Apotheke finden Sie homöopathische Mittel, die Ihnen dabei helfen, Heißhungerattacken zu hemmen, die Verdauung sowie den Stoffwechsel anzuregen und somit mehr Kalorien zu verbrennen.

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