Walle, walle Mähne

Walle, walle Mähne. Plötzlich langhaarig. Oder: Spieglein, Spieglein an der Wand – wer hat die schönsten Haare im ganzen Land? Schneewittchen oder doch Rapunzel? Darüber mögen sich die Geister scheiden. Fest steht aber: Gesund, glänzend, stark und vor allem voll sollen sie sein. Doch was kann man tun, wenn die Pracht am Kopf plötzlich beginnt, sich mehr und mehr zu verabschieden?

Die Haarpracht hat in der Geschichte der Menschheit schon immer eine große Rolle gespielt. Eine volle Wallemähne ist kulturell so fest verwurzelt wie das einzelne Haar auf der Kopfhaut selbst. Seit jeher gilt sie als Statussymbol für Wohlbefinden, Gesundheit, Jugend und Kraft. Nicht umsonst haben schon die alten Ägypter in königlichen Kreisen viel Wert auf ihren Kopfschmuck gelegt. Sie waren diesbezüglich auch schon recht fortschrittlich und flochten Echthaarverlängerungen in ihr eigenes Haar – uns heute besser bekannt als Extensions –, um ihm mehr Flexibilität und Variationsvielfalt zu verleihen. Pharaonen trugen zu feierlichen Anlässen kunstvoll angefertigte und sogar damals schon aufwendig gefärbte Langhaarperücken. Diese künstlichen Haarteile waren aber nicht nur zur Zeit der Pharaonen von Bedeutung. Auch in der Renaissance sowie im Barock waren große, aufwendig gefertigte Perücken zu Hofe bei Frauen wie bei Männern stark in Mode. Ludwig XIV. machte sie sogar zu einem wichtigen Standessymbol. Und noch heute hat eine volle Haarpracht einen zentralen Stellenwert in unserer Gesellschaft – nicht nur in der weiblichen Welt. Schütter werdendes Haar ist auch unter Männern nicht gerne gesehen. So lässt es sich erklären, warum der Tourismus in östliche Länder inklusive Haartransplantation boomt.

Albtraum Haarausfall

Doch was tun, wenn in der Bürste plötzlich auffällig mehr Haare hängen bleiben, als einem lieb ist, oder diese gar in Büscheln ausfallen? Ab wann muss man sich Sorgen machen? Als Faustregel gilt: Man spricht von Haarausfall, wenn man über einen längeren Zeitraum täglich mehr als 100 Haare verliert. Das ist jedoch etwas schwierig zu messen. Auf seine Kopfhaut kann man sich hingegen immer verlassen. Ist sie ständig irritiert, kann das ein Indiz für einen herannahenden oder bereits bestehenden Haarausfall sein. Juckreiz, ekzemartige Veränderungen oder verstopfte Poren auf der Kopfhaut begünstigen nämlich den Haarausfall. Immer mehr Menschen klagen auch nach einer durchgemachten Corona-Infektion über Haarausfall. Dann ist es besonders wichtig, die Haare mit Powerstoffen zu versorgen.

An der Wurzel packen

Die richtige Pflege der Haare von außen mit Shampoo und diversen Pflegeprodukten gehört für die meisten Menschen zu den täglichen Ritualen dazu, doch für eine schöne und gesunde Wallemähne ist die Versorgung von innen genauso wichtig. Denn: Nur, wenn die Haarfollikel gesund und intakt sind, können die Haare richtig wachsen. Eine ausgewogene Ernährung, die den Körper mit allen wichtigen Mikronährstoffen versorgt, ist daher essenziell. Was unsere Haare besonders brauchen, haben wir im Bild für Sie zusammengefasst. Bei Haarausfall gilt es zusätzlich die Balance der Kopfhaut wiederherzustellen und wenn nötig Juckreiz und Ekzeme zu beseitigen. Besonders homöopathische Mittel zum Einnehmen sind hierfür empfehlenswert. Sie regen die körpereigenen Selbstheilungskräfte an, sodass eine Normalisierung der Kopfhaut hervorgerufen wird und die Haare wieder stark und kräftig nachwachsen können. Ihre Apotheke des Vertrauens berät Sie dazu gerne.

 

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