Entspannt und befreit vom Nagelpilz

Nagelpilz loswerden. Nagelpilz ist eines der großen Tabuthemen. Keiner will ihn haben. Und hat man ihn doch, verschweigt man dies gerne – sogar vor dem Apotheker oder dem Hausarzt. Dabei kommt Nagelpilz häufig vor und ist meist mit etwas Disziplin gut behandelbar.

Wie unangenehm, ein Nagel­pilz! So oder so ähnlich lautet die Reaktion, wenn man plötzlich einen verfärbten Nagel entdeckt, ein Nagel brüchig wird oder sich der Nagel wölbt. Dies sind nämlich typische Anzeichen eines Nagelpilzes. Befallen sind vor allem die Fußnägel, doch können ebenso Fingernägel betroffen sein. Bevor es zu einem Nagelpilz (Onychomykose) kommt, hat sich übrigens oftmals der Pilz bereits an den Füßen eingenistet. Die Erreger gelangen in weiterer Folge von der Haut in Windeseile in den Nagel. Besonders leicht ist es für die Pilzsporen, wenn der Nagel kleine Verletzungen aufweist. Wer beispielsweise mit der Nagelschere seinen Nagel verletzt, öffnet Pilzen eine Eintrittspforte. Auch geschwächte Abwehrkräfte können zum Problem werden: Ist das Immunsystem angeschlagen, können sich die Keime ebenfalls mit Leichtigkeit festsetzen und vermehren.

Bei einer Nagelpilzbehandlung ist Geduld gefragt

Wurde ein Nagelpilz erkannt, sollte rasch mit der Therapie begonnen werden, denn man will den Nagelpilz gleich wieder loswerden. Bei dieser bedarf es allerdings etwas an Geduld. Denn erst, wenn die Nägel vollständig gesund nachgewachsen sind, ist der Nagelpilz wirklich und endgültig beseitigt. Wie lange dies dauert, hängt von diversen Faktoren ab. Unter anderem davon, wie stark die Pilzbelastung ist und wie weit fortgeschritten das Problem ist. Ebenso spielt das Alter eine Rolle, denn bei älteren Menschen wachsen die Nägel langsamer nach und es dauert somit deutlich länger. Grob geschätzt kann man sagen, dass die Behandlung zumindest zwei Monate dauert, sich aber durchaus auch über ein bis zwei Jahre erstrecken kann.

So behandelt man einen Nagelpilz

Einfach eine spezielle Nagelpilz-Lösung auf die geschädigte Fläche auftragen. Ätherische Öle und Wirkstoffe wie Milchsäure und Harnstoff bekämpfen den Pilz rasch und nachhaltig. Das Resultat wird sichtbar, sobald der gesunde Nagel nachwächst. Aber Vorsicht: Werden die Keime durch die Arzneistoffe nicht vollständig abgetötet, breitet sich der Pilz nach einiger Zeit erneut aus. Leider brechen Betroffene die Therapie oftmals zu früh ab, diese gilt es unbedingt zu verhindern.

Pilzsporen sind nahezu überall

Um das Risiko einer neuerlichen Ansteckung zu minimieren, gilt es einiges zu beachten. Die mikroskopisch kleinen Pilzsporen sind nämlich in Schuhen, auf Teppichen und praktisch überall zu finden. Leider können sie dort auch eine Zeit lang überleben und buchstäblich darauf warten, wieder von Füßen aufgenommen zu werden. Sämtliche Schuhe sollten daher über einen längeren Zeitraum regelmäßig desinfiziert werden. Socken und Handtücher gehören bei mindestens 60 Grad Celsius in die Waschmaschine. Badeteppiche und Badfliesen gehören ebenso desinfiziert. Trocknen Sie außerdem Ihre Füße und Beine stets sorgfältig ab, damit der Nagelpilz auch dauerhaft fernbleibt.

APOVITAL-TIPP: Fußbad gegen Nagelpilz
Ein Fußbad mit 4–5 EL Apfelessig unterstützt die Antipilz-Therapie. Das saure Milieu ist nämlich Gift für die Pilze. Sie werden geschwächt und können somit besser bekämpft werden. Nach dem Fußbad beide Füße gut abtrocknen (auch die Zehenzwischenräume).

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