Nackenschmerzen: Betroffene profitieren von der Kraft der Natur

Nackenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden des Bewegungs­apparates. Meist werden sie durch Fehlhaltungen ausgelöst, die zu Muskel­verspannungen und in der Folge zu Schmerzen führen. Mit Bewegung, gezielten Übungen und pflanzlicher Unterstützung lässt sich das Problem allerdings gut in den Griff bekommen.

Viele Stunden einseitige Haltung vor dem Computer, ungünstige Positionen im Schlaf (falsches Kopfkissen!), Zugluft – und schon spürt man das im Nacken! Solche Fehlbelastungen führen nämlich dazu, dass sich die Muskeln verspannen, verhärten und verkürzen und in der Folge Nackenschmerzen auslösen. Aber auch psychische Belastungen können die Ursache für die Probleme sein. Denn auch auf Stress oder Angst reagiert der Körper oftmals mit Verkrampfungen und Verspannungen und folglich mit Schmerzen im Nackenbereich. Das bedingt, dass rund jeder zweite bis dritte Erwachsene zumindest einmal pro Jahr mit diesem Problem zu kämpfen hat – mit dem Alter nimmt diese Tendenz zu. Frauen sind in der Regel häufiger betroffen als Männer. Dies liegt nicht nur an der grundsätzlich schwächeren Muskulatur der Frau, sondern kann auch hormonell bedingt sein. Im Wechsel kommt es zu einer Hormonveränderung. Östrogene haben unter anderem einen Einfluss auf die Durchblutung der Muskulatur und auf den Stoffwechsel in Knorpel und Knochen sowie auf die Schmerzverarbeitung. Eine Abnahme des Östrogenspiegels wird mit einer Zunahme der Schmerzen in Zusammenhang gebracht. Aber auch das Tragen schwerer Taschen oder hoher Schuhe führt bei Frauen oft zu Verspannungen der Muskulatur.

Nackenschmerzen nicht verharmlosen

Akute Nackenschmerzen vergehen meist innerhalb weniger Tage oder Wochen – zumindest, wenn der Grund der Verspannung beseitigt wird. Bestehen die Beschwerden länger als drei Monate, spricht man von chronischen Nackenschmerzen. Bei anhaltenden Schmerzen muss ein Arzt die Ursache abklären. Sie können nämlich beispielsweise auf körperliche Abnutzungserscheinungen des Skeletts oder der Bandscheiben hindeuten und ausgehend vom Hinterkopf den gesamten Schulter- und Armbereich betreffen. Bei Nackenschmerzen sollten Betroffene also auf alle Fälle aktiv werden. Tut man nämlich nichts dagegen, können sich schwerwiegende Folgeschäden entwickeln.

Pflanzliche Alternative hilft

Oftmals wird der Schmerz aber einfach nur mit chemischen Schmerzmitteln bekämpft. Das kann zwar kurzfristige Linderung bringen, als regelmäßige Lösung jedoch problematisch werden. Wenn man diese länger als ein bis zwei Wochen einnimmt, können diese Medikamente unter anderem Magenprobleme verursachen. Betroffene suchen daher vermehrt nach schonenden Alternativen. Und da bewährt sich die Teufelskralle besonders gut. Ihre Wirksamkeit ist mittlerweile umfassend erforscht und vielfach belegt. Bei leichteren Beschwerden ist oftmals die Einnahme von Teufelskralle allein schon ausreichend; bei akuten oder starken Beschwerden kann sie als Ergänzung zu synthetischen Schmerzmitteln zum Einsatz kommen. Die Wirkung entfaltet sich allmählich, zeigt aber bereits nach einigen Tagen ihre volle Kraft. Aufgrund ihrer Verträglichkeit kann die Teufelskralle über mehrere Monate hinweg eingenommen werden, was vor allem bei chronischen Schmerzen ein Vorteil ist.

Körper und Seele stärken

Auch mit körperlichem Training, speziell mit Ausdauersport wie Laufen oder Nordic Walking, lassen sich Nackenverspannungen ideal vorbeugen. Die Bewegung lockert die Nackenmuskulatur, wodurch diese weniger anfällig für Beschwerden wird. Wichtig ist, zusätzlich auch ganz gezielte Dehnungsübungen zu machen. Die Bewegung und Dehnungsübungen sollte man möglichst in den Arbeitsalltag integrieren und auch die Position auf dem Bürostuhl so oft wie möglich ändern. Wer sich regelmäßig bewegt, stärkt zudem auch seine Psyche. Seelische Belastungen, wie Stress und Ängste, lassen sich aber auch mit Entspannungsmethoden wie Yoga und Meditation wirksam abbauen.

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