Das Haustier – mehr als nur ein Seelentröster

Wer keines hat, mag denken, dass ein Haustier eigentlich nur Arbeit macht und Zeit sowie Geld kostet. Das kann stimmen – aber jeder Haustierhalter wird bestätigen, dass die vierbeinigen Gefährten darüber hinaus den Alltag bereichern, das Leben entschleunigen und helfen, gelassener zu sein. Daher ist uns auch ihr Wohlergehen wichtig – besonders beim Fellwechsel des Haustiers.

Wenn uns unser Haustier beim Heimkommen mit freudigen Augen begrüßt, vergessen wir den Ärger des Tages. Die Liebe eines Tieres ist unkompliziert. Man fühlt sich angenommen, wie man ist – Geld, Aussehen, Status und Beruf spielen keinerlei Rolle. Diese Liebe ist echt! Eine solche Form der Zuneigung wirkt sich auch positiv auf unsere Gesundheit aus. Der Beweis: Haustiere reduzieren nachweislich Stress, senken den Blutdruck und stärken das Immunsystem. Sollte man seinem kleinen Seelentröster nicht auch etwas Gutes zurückgeben? Wir sagen Ja!

Der Fellwechsel ist eine sehr herausfordernde Zeit für die Tiere.

Wie bleibt mein Haustier gesund?

Genau wie beim Menschen gestaltet sich der Herbst aufgrund des Temperaturwechsels für den Organismus Ihres Haustieres als sehr anstrengend. Tiere regulieren diese Schwankungen mit einem Fellwechsel, wobei das Sommerkleid der Winterjacke weicht. Die Vierbeiner verbringen in dieser Zeit gerne gemütliche Tage im Haus und lassen sich ein dickes Winterfell sprießen. Vor allem wird eine wärmende Unterwolle nachgeschoben. Die Produktion dieser neuen Haare ist jedoch ein Kraftakt, bei dem Stoffwechsel, Kreislauf und Haut stark beansprucht werden. Ständig fallen alte Hautzellen aus und werden durch neue ersetzt. Dabei sind unsere Schützlinge Hautbeschwerden hilflos ausgesetzt und versuchen instinktiv, diese durch Kratzen zu lindern. Dass sich damit aber alles nur noch verschlimmert, können unsere tierischen Freunde nicht wissen. Der Hautzustand verschlechtert sich, der Juckreiz wird noch stärker – ein Teufelskreis beginnt, aus dem unsere Lieblinge nur mit unserer Hilfe wieder ausbrechen können.

Die richtige Behandlung macht den Unterschied

Queen im rosa Kostüm. Queen Elizabeth von Großbritannien. Fellwechsel beim HaustierDas Fell gilt nicht umsonst als „Spiegel der Gesundheit“. Daher gilt es dieses zu stärken – besonders zum Fellwechsel beim Haustier. Ihr Schützling wird es Ihnen danken, wenn der Juckreiz gelindert und das Fell wieder glänzend sowie robust wird. Homöopathische Mittel sind hierfür eine großartige Möglichkeit, denn im Gegensatz zu herkömmlichen Arzneien regen sie die Selbstheilungskräfte an und fördern das dauerhafte Wohlbefinden Ihres Tieres.

Auch die Queen vertraut auf Homöopathie bei ihren geliebten Vierbeinern! Wie die Royals-Expertin Penny Junor in ihrem Buch „All The Queen’s Corgis“ erzählt, setzt die britische Monarchin bei ihren geliebten Welsh Corgis ebenfalls auf homöopathische und pflanzliche Mittel.

5 Tipps für den Fellwechsel beim Haustier
Bürste: Durch das Bürsten werden die alten, abgestorbenen Haare schnell herausgekämmt und dadurch leidet Ihr Tier weniger an Juckreiz. Achtung: Die richtige Bürstenwahl ist ausschlaggebend. Verwenden Sie anstelle einer Drahtbürste eine Gummibürste oder einen Gummihandschuh und verbinden Sie das Kämmen mit einer Massage.
Luftfeuchtigkeit: Vor allem im Winter sind die Räume trocken, und das wiederum begünstigt den Juckreiz. Eine Schale Wasser auf dem Heizkörper genügt, um eine gesunde Luftfeuchtigkeit zu erreichen.
Fettsäuren: Während des Fellwechsels hat Ihr Haustier einen erhöhten Bedarf an essenziellen Fettsäuren. Vor allem Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren sind besonders wichtig. Schwarzkümmelöl, Leinöl, Hanföl, Lachsöl etc. unterstützen zusätzlich.
Vitamine: Das Vitamin H, auch Biotin genannt, wirkt sich positiv auf die Qualität von Haaren, Haut und Krallen Ihres Tieres aus. Biotin kann als Nahrungsergänzung zugeführt werden, doch der tägliche Bedarf lässt sich ebenso durch Hefe oder ein frisches Hühnerei decken. Dabei darf allerdings nur das Eigelb verwendet werden, außerdem sollte man die Menge auf maximal ein Ei pro Woche beschränken.
Shampoo: Rückfettende Shampoos sorgen für mehr Feuchtigkeit in der Haut und auch für das Absterben von Parasiten. Machen Sie es Milben und blutsaugenden Quälgeistern wie Zecken oder Flöhen schwer, Ihren Liebling zu gefährden!

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