Bei Parodontitis droht Zahnverlust

Gesunde Zähne. Das Zahnfleisch rötet und entzündet sich. Beim Zähneputzen oder wenn etwas Hartes – etwa ein Apfel – gegessen wird, kommt es häufig zu Zahnfleischbluten. Auch ein schlechter Geschmack im Mund und Mundgeruch können erste Anzeichen einer Parodontitis sein.

Beim Blick in den Mund kann zudem ein massiver Zahnbelag und/oder bräunlicher Zahnstein zu sehen sein. Wenn die Erkrankung der Mundhöhle länger besteht und nicht behandelt wird, werden die Zähne zunehmend empfindlich auf Kälte, Wärme und Süßes, außerdem bereitet das Kauen Schmerzen. Nach Jahren werden die Zähne dann locker und fallen schlussendlich aus.

Was ist Parodontitis?

Die Parodontitis ist eine schubweise verlaufende Entzündung des Zahnbetts, das aus dem Zahnfleisch und dem Zahnhalteapparat besteht. Es können einer oder mehrere Zähne davon betroffen sein. Auch der Kieferknochen kann von der Entzündung angegriffen werden. Die Ursachen der Entzündung sind große Mengen Zahnbelag und das Rauchen. Raucher haben je nach Dauer und durchschnittlicher Zigarettenanzahl ein bis zu 20-fach erhöhtes Risiko, an einer Parodontitis zu erkranken. In der Folge kommt es zur Besiedelung des Zahnfleischs mit ungünstigen Bakterienarten, die das Zahnfleisch zusätzlich angreifen. Wenn die entzündlichen Vorgänge fortschreiten, weicht das Zahnfleisch zurück und bildet Zahnfleischtaschen, in denen sich Speisereste ansammeln – ein Brutplatz für die Bakterien. Die betroffenen Zähne verlieren ihren Halt und können – meist zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr – ausfallen. Bei der juvenilen Form der Parodontitis sind auch schon Jugendliche vom Zahnverlust betroffen. Zu den möglichen Folgen einer Zahnfleischentzündung gehört zudem die ständige Verbreitung von Bakterien in den Blutkreislauf. Diese eingeschwemmten Zahnbakterien können im schlimmsten Fall die Herzklappen infizieren und dort Herzklappenfehler verursachen.

Linderung durch Homöopathie

Das Wichtigste bei Zahnfleischbluten ist, es ernst zu nehmen. Wenden Sie sich an den Zahnarzt Ihres Vertrauens und schildern Sie ihm Ihre Situation. Bei manchen reichen die selbstständige Reinigung durch Zahnseide, gründliches Zähneputzen und eine Mundhygiene einmal jährlich, andere benötigen alle drei Monate eine professionelle Zahnreinigung. Selbst, wenn Sie eine regelmäßige Zahnreinigung in Anspruch nehmen, sollte eigenständiges, gründliches und vor allem regelmäßiges Zähneputzen eingehalten werden, da so das Gebiss von Zahnbelag befreit wird. So sorgen Sie für gesunde Zähne. Ebenso kann man sich in diesem Fall auf die Unterstützung der Natur durch Homöopathie verlassen. Das Mineral Acidum silicicum, auch Kieselerde genannt, bekämpft chronische Entzündungsprozesse der Schleimhaut. Ebenso werden die Symptome von Zahnfleischentzündungen und deren Folgeerkrankung Parodontitis gelindert. Arnica montana, auch als Bergwohlverleih bekannt, stammt aus der Familie der Korb­blütler und wird schon seit Jahrhunderten bei Verletzungen und Entzündungen in der Mundhöhle eingesetzt. Schmerzen werden durch den Korbblütler ebenso gelindert und die Wundheilung wird gefördert. Die desinfizierende Wirkung des Minerals wirkt einer Entzündung effektiv entgegen. Spezielle, einzigartige Wirkstoffkombinationen aus Ihrer Apotheke eignen sich perfekt als Unterstützung und erschweren den Bakterien die Vermehrung. Wir wünschen Ihnen ein gesundes und strahlendes Lächeln!

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