Die Fußreflexzonenmassage: Niere und Blase

APOVITAL fragt nach Teil 2: Niere und Blase: Frühlingszeit – das ist oft die Zeit der Blasenbeschwerden und desEntgiftens. Daher widmen wir uns im zweiten Teil der Serie „Fußreflexzonenmassage“ den Zonen der Nieren und Blase.

Bei der Fußreflexzonenmassage stehen die Füße stellvertretend für den ganzen Körper, jedes Organ bzw. jeder Körperteil findet sich dort in bestimmten Bereichen wieder. Diese Therapiemethode beruht auf empirischer Erfahrung. Leidet man an gesundheitlichen Beschwerden, wird der dazugehörige Punkt/die entsprechende Fläche auf unserer Fußsohle massiert (so wirkt eine Massage der Zehenspitzen beispielsweise stimulierend auf das Gehirn). Ziel ist es, dadurch den Energiefluss im Körper zu stabilisieren und die Selbstheilungskräfte anzukurbeln. Ebenso regt eine Druckmassage sowohl in der Reflexzone als auch im zugehörigen Organ oder Körperteil unsere Durchblutung an.

Die Fußreflexzonenmassage findet im asiatischen Raum schon seit Jahrtausenden großen Anklang. Mittlerweile bauen auch immer mehr Österreicher auf diese Heilmethode, die von geschultem Personal angeboten wird, jedoch auch selbstständig durchgeführt werden kann. Probieren Sie es einfach einmal aus, oder lassen Sie sich von Experten beraten! Um Ihnen einen Einblick in diese altbewährte Therapiemethode zu vermitteln, baten wir Heilmasseurin Romana Schöberl zum Gespräch.

Zone der Nieren und Blase (u. a. bei Blasenschwäche, Nierenbeschwerden):

Der Frühling ist die Jahreszeit, in der wir uns oft mit dem Entgiften des Körpers auseinandersetzen. Nach dem Winter, in dem wir häufig das eine oder andere Kilo zugelegt und uns zu wenig bewegt haben, tut uns eine Entgiftungsphase sicherlich gut. Unterstützend zu einer entgiftenden Ernährungsweise (viel Wasser, Gemüse wie Spargel, Artischocken oder Rote Rüben) bietet sich die Fußreflexzonenmassage an. Durch die Aktivierung der Nierenzone wird nämlich die Ausschwemmung von schädlichen Stoffen unterstützt. Diese Unterstützung können unsere Nieren durchaus brauchen, immerhin filtern sie jeden Tag in etwa 1.500 Liter Blut. Über die Harnleiter sind die Nieren mit der Harnblase verbunden. Eine Aktivierung der Blasenzone hilft unterstützend bei einer Blasenentzündung, die im Frühjahr vermehrt auftritt.

Für Heilmasseure und Therapeuten bilden die Fußreflexzonen den Ausgangspunkt der Behandlung. Diese werden massiert bzw. durch Druck gereizt. Verspüren Sie in gewissen Reflexzonen Beschwerden, ist dies ein Hinweis auf mögliche Störungen der zugeordneten Körperpartie. Bei starken Schmerzen bitte die Massage abbrechen. Beachten Sie, dass manche Zonen nur auf dem linken/rechten Fuß vorhanden sind. Da jeder Fuß individuell ist, können die Zonen leicht abweichen. Wir empfehlen, stets eine Zone nach der anderen zu massieren.


Portrait von Romana Schöberl

Unsere Expertin
Romana Schöberl (Präsidentin der Heilmasseure) praktiziert seit Jahren die Fußreflexzonenmassage und steht uns mit Rat und Tat zur Seite.
Kontakt: Herrengasse 28, 8010 Graz
Tel. 0664 5346393


Vorschau nächste Ausgabe: Rückenschmerzen

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