Wuff & Miau

APOVITAL macht Tierfreunde schlau

Folge 5: Zeckenalarm

Wenn die Temperaturen steigen und die Natur in voller Blüte steht, beginnt für viele Hunde und Katzen eine äußerst unangenehme Zeit: die Zeckensaison. Die kleinen Blutsauger werden dann besonders aktiv und suchen nach Wirten, um sich zu ernähren. Dies kann gesundheitliche Risiken für die Tiere bergen. Für Tierhalter bedeutet dies daher erhöhte Wachsamkeit.

Das Problem für Wuff & Miau
Die bissigen Parasiten lauern besonders in hohem Gras, im Unterholz oder in feuchten Gebieten und warten darauf, sich an vorbeikommenden Hunden oder Katzen festzusaugen. Der Biss einer Zecke kann bei den Tieren verschiedene Probleme verursachen.

  • Übertragung von Krankheiten: Zecken können Erreger von Borreliose, Anaplasmose oder Ehrlichiose übertragen. Diese Krankheiten können schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden.
  • Lokale Entzündungen: Der Biss selbst kann zu Rötungen, Schwellungen oder Juckreiz führen. In manchen Fällen entsteht die typische Wanderröte (Erythema migrans), die ein frühes Anzeichen für Borreliose ist.
  • Allergische Reaktionen: Bei manchen Tieren kann der Speichel der Zecke allergische Reaktionen auslösen.
    Sekundärinfektionen: Durch das Kratzen an der Bissstelle können Bakterien in die Wunde gelangen und Infektionen verursachen.

Hilfe gegen die Plagegeister
Mit diesen einfachen Maßnahmen können Sie Ihre Vierbeiner während der Zeckensaison schützen:

  • Fell regelmäßig kontrollieren: Nach jedem Spaziergang in der Natur sollten Sie Ihren Hund oder Ihre Katze gründlich nach Zecken absuchen. Besonders beliebte Stellen sind Ohren, Pfoten, Bauch und der Schwanzansatz.
  • Zeckenschutzmittel verwenden: Es gibt verschiedene Sprays, Spot-on-Präparate und Halsbänder, die Zecken abwehren.
  • Impfung gegen Borreliose: Für Hunde gibt es eine Impfung gegen Borreliose. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über diese Möglichkeit.
  • Zecken richtig entfernen: Entdecken Sie eine Zecke, entfernen Sie diese sofort mit einer Zeckenzange oder -karte. Greifen Sie die Zecke dabei so nah wie möglich an der Haut und ziehen Sie sie langsam und gerade heraus. Desinfizieren Sie die Stelle danach gründlich.
  • Umgebung zeckensicher gestalten: Halten Sie Ihren Garten frei von hohem Gras und Laub, um Zecken den Lebensraum zu nehmen. Gänzlich zeckenfrei wird ein Garten jedoch nie.

Fast jedes Haustier mit Freigang kommt im Laufe des Jahres mit Zecken in Berührung. Mit diesen Maßnahmen können Sie Ihre Hunde und Katzen bestmöglich vor den Plagegeistern schützen und ihnen einen sorgenfreien Frühling ermöglichen.

 

 

Foto: Shutterstock

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