Geistig fit bis 100 und darüber hinaus

Ein hohes Alter und geistige Leistungsfähigkeit schließen einander nicht aus. Dabei spielen verschiedene Faktoren zusammen: Dazu gehören die Lebensweise, Bewegung und Ernährung sowie die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen.

Unser Gehirn ist kein Organ, dessen Entwicklung irgendwann vollständig abgeschlossen ist. Zwar ist seine grundlegende Reifung im Alter von etwa Mitte zwanzig abgeschlossen, doch die Fähigkeit, zu lernen und sich an neue Anforderungen anzupassen, bleibt uns ein Leben lang erhalten. Auch ältere Menschen können somit weiterhin neue Fähigkeiten erwerben und geistig aktiv bleiben. Wie sich die Leistungsfähigkeit im Laufe des Lebens verändert, ist individuell sehr unterschiedlich. Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, dass Menschen noch im hohen Alter unglaubliche geistige Leistungen erbracht haben. Dazu zählen unter anderem:

  • Waltraud Rücker: Die österreichische Wissenschaftlerin wurde als Pionierin der Pflanzengewebekultur gewürdigt und arbeitete bis ins hohe Alter wissenschaftlich.
  • John B. Goodenough: Der US-amerikanische Physiker und Materialwissenschaftler erhielt mit 97 Jahren den Chemie-Nobelpreis.
  • Rita Levi-Montalcini: Über die italienische Neurobiologin und Nobelpreisträgerin, die noch im Alter von über 100 Jahren wissenschaftliche Arbeiten veröffentlichte, haben wir in der APOVITAL 6/2026 berichtet.

Damit unser Gehirn reibungslos funktioniert, ist eine gute Durchblutung essenziell, da diese für die Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff und Nährstoffen maßgeblich ist. Zu den bekannten natürlichen Förderern einer adäquaten Durchblutung zählen übrigens die Blätter des Ginkgo-Baumes.

Schnelle Nerven brauchen B-Vitamine

Um lange geistig fit zu bleiben, bedarf es starker und vor allem schneller Nervenverbindungen, denn diese verarbeiten Informationen und leiten Signale durch den gesamten Körper. Dafür benötigen sie unter anderem B-Vitamine. In einer Studie mit 2.287 Menschen im Alter von 72 bis 83 Jahren wurde beispielsweise die Nervenleitgeschwindigkeit untersucht. Dabei zeigte sich, dass ein niedriger bzw. mangelhafter B12-Status mit einer langsameren motorischen Nervenleitgeschwindigkeit verbunden ist. Insbesondere die Vitamine B1, B6 und B12 sind am Energiestoffwechsel sowie an der normalen Funktion des Nervensystems beteiligt.

Lecithin für Kraft und Beweglichkeit

Kraft bedeutet im Alter weit mehr als nur sportliche Leistung. Sie ist entscheidend dafür, den Alltag selbstständig zu bewältigen, sei es beim Treppensteigen, Einkaufen, Aufstehen oder bei einem Spaziergang. Deshalb gewinnt der Erhalt der Muskulatur mit zunehmendem Alter an Bedeutung. Die wichtigste Grundlage dafür sind regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. Ebenso wichtig sind die Stoffwechselvorgänge in den Zellen. Lecithin ist ein natürlicher Bestandteil der Zellmembranen und erfüllt dort wichtige Aufgaben. Es unterstützt den Fettstoffwechsel und den Austausch von Nährstoffen innerhalb der Zellen. Auch die Energieversorgung der Muskulatur hängt mit diesen Prozessen zusammen. Natürliche Lecithinquellen sind vor allem Eigelb, Sojabohnen, Sonnenblumenkerne und Weizenkeime. Auch in Fleisch, Fisch, Nüssen und Milchprodukten kommen Lecithin beziehungsweise dessen Bestandteile vor.

Tipp: Damit Sie auch in der zweiten Lebenshälfte sowohl geistig als auch körperlich aktiv bleiben, erhalten Sie als Unterstützung in Ihrer Apotheke hochwertige und bewährte Tonika.

 

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