Ich habe wunderbar geschlafen!
Wachen Sie jeden Morgen voller Energie auf? Gratulation, ihr Körper hat sich in der Nacht ideal erholt! Wenn Sie jedoch manchmal schlecht einschlafen, nachts häufig aufwachen und sich morgens kaum ausgeruht fühlen, empfehlen wir Ihnen den folgenden Artikel.
Eines vorweg: Es gibt die unterschiedlichsten Schlaftypen. Ob wir eher eine frühe Lerche oder eine späte Eule sind, wird dabei stark von unseren Genen gesteuert. Studien zeigen, dass unsere DNA ebenso mitbestimmt, wie viele Stunden Schlaf wir benötigen. Auch die Neigung zu leichtem, häufigem Aufwachen in der Nacht oder zu Schlaflosigkeit ist zu einem gewissen Teil genetisch bedingt. Neben der Genetik gibt es jedoch noch weitere Faktoren, die den Schlaf beeinflussen und das Einschlafen manchmal erschweren.
Warum wir manchmal schlechter schlafen
„Heute habe ich schlecht geschlafen … das lag bestimmt am Vollmond!“ Diese Aussage haben Sie sicherlich schon irgendwann einmal gehört oder vielleicht sogar selbst getätigt. Wie viel Wahrheit dahintersteckt, ist allerdings umstritten. Möglicherweise sind die Schlafstörungen bei Vollmond ein evolutionäres Erbe. Diesbezüglich gibt es mehrere Theorien: Eine besagt, dass der Vollmond für den Menschen ideal war, um länger aktiv zu sein, sei es auf der Jagd oder in der Landwirtschaft. Das „Wachsein“ bei Vollmond erleichterte in der Steinzeit somit unser Leben. Eine andere Theorie dreht sich um Wildtiere, denn in den Tagen unmittelbar nach einem Vollmond schlugen Löwen und andere Wildtiere extrem erfolgreich zu. Um nicht Opfer solcher Attacken zu werden, musste der Mensch rund um den Vollmond (insbesondere in den Tagen danach) äußerst wachsam sein. Möglicherweise schlummert dieses „Jäger- und Schutzgen“ weiterhin in manchen Menschen und führt dazu, dass der Vollmond das Schlafen erschwert. Verliebte schlafen hingegen oft weniger und unruhiger, da ihr Gehirn von einem starken Cocktail aus Hormonen wie Dopamin, Adrenalin und Cortisol überflutet wird. Die größten Schlafkiller sind jedoch weder Löwen noch Traumpartner, sondern Sorgen und Ängste sowie eine schlechte Schlafhygiene.
Die ideale Schlafumgebung
Eine gute Schlafhygiene ist ein wichtiger Faktor für eine erholsame Nacht. Dazu zählt unter anderem das richtige Raumklima. Das Schlafzimmer ist für einen erholsamen Schlaf mit 16 bis 19 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 % optimal. Ein Verzicht auf Koffein ab dem Nachmittag, auf schweres Essen am Abend sowie auf Alkohol, der die Tiefschlafphase stört, sorgt zudem für ein schnelles Einschlafen. Entscheidend ist auch, das Blaulicht von Smartphones vor dem Zubettgehen zu meiden, da es die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin blockiert. Falls Sie trotz dieser Maßnahmen länger als 20 Minuten unruhig wach liegen, sollten Sie, anstatt sich im Bett zu quälen, kurz aufstehen und bei gedimmtem Licht lesen, um Ihren Geist zu entspannen.
Melatonin und natürliche Helfer
Ein erholsamer Schlaf lässt sich durch die Kombination von hormonellen und pflanzlichen Wirkstoffen, die gezielt an verschiedenen Punkten des Körpers ansetzen, effektiv unterstützen. Das wichtigste Element ist hierbei das körpereigene Signalhormon Melatonin, das die Einschlafzeit spürbar verkürzt und die innere Uhr reguliert. Diese Wirkung wird idealerweise durch bewährte Pflanzenextrakte wie Baldrian ergänzt. Sie beruhigen das zentrale Nervensystem, dämpfen innere Unruhe und Alltagssorgen und erleichtern dem Körper das Abschalten. In Ihrer Apotheke erhalten Sie diese wertvolle Schlafhilfen, die ihre Inhaltsstoffe verzögert freisetzen und Sie somit in jeder Phase Ihrer Nachtruhe unterstützen. Schlafen Sie gut und träumen Sie schön!
Info: Wenn wir krank sind schlafen wir oft mehr, wenn wir gesund sind besser. Ein intaktes Immunsystem unterstützt den Körper dabei, Entzündungsprozesse im Gleichgewicht zu halten. Das trägt zu einem ruhigeren und erholsameren Schlaf bei. Gleichzeitig beeinflussen bestimmte Botenstoffe des Immunsystems die Schlafregulation und fördern insbesondere den Tiefschlaf.
