Ballast abwerfen – glücklicher leben!

Kennen Sie den Begriff „silent pressure“ (stiller Druck)? Dieser bezeichnet den latenten Leistungsdruck, der uns sowohl beruflich als auch im Privatleben langsam Energie und Wohlbefinden raubt.

Nicht nur die Wirtschaft des Landes wartet auf den lang erhofften Aufschwung. Auch viele Menschen sehnen sich nach mehr Lebensfreude, Energie und Gesundheit. Doch die Realität sieht ernüchternd aus: Laut der aktuellen Gesundheitsstudie 2026 beurteilen nur noch 69 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher ihren Gesundheitszustand als „ausgezeichnet“ oder „gut“, während rund 30 Prozent ihren Gesundheitszustand kritisch sehen. Damit hat sich das subjektive Gesundheitsgefühl in unserem Land deutlich verschlechtert: 2013 schätzten noch 80 Prozent ihren Gesundheitszustand als „ausgezeichnet“ oder „gut“ ein. Viele Expertinnen und Experten sehen einen Grund für den zumindest subjektiv schlechter werdenden Gesundheitszustand in der andauernden Anspannung, die in vielen Menschen Beschwerden verschiedenster Art auslöst. Hervorgerufen wird diese Anspannung oftmals durch einen latenten Druck („silent pressure“), dem wir sowohl im Privat- als auch im Berufsleben unausweichlich ausgesetzt sind und der dazu führt, dass es uns immer schwerer fällt, regelmäßig komplett abzuschalten. Dieser Druck lastet also auf uns wie ein schwerer Rucksack, den wir 24 Stunden täglich schultern müssen.

Wenn Körper und Geist nicht mehr abschalten können

Der Mensch ist seit jeher darauf ausgerichtet, in einer Balance aus Anspannung und Entspannung zu leben. Das Herz spannt sich an, pumpt das Blut in den Körper und entspannt sich anschließend wieder. Dasselbe gilt für die Arterien und Venen, durch die das Blut fließt. Auch unsere Muskeln werden angespannt, wenn wir sie benötigen, und entspannen sich anschließend wieder. Unsere Nervenzellen benötigen ebenfalls Pausen, um Erlebtes zu verarbeiten und neue Ressourcen aufzubauen. Verantwortlich für diesen Prozess sind Hormone: Unter Stress schüttet der Körper vermehrt Adrenalin und Cortisol aus, was uns kurzfristig leistungs- und reaktionsfähiger macht. Fehlen jedoch ausreichende Ruhephasen, bleibt das Stresssystem permanent aktiviert und der „Rucksack“ wird schwerer und schwerer. Ehe man es sich versieht, wird man in einen Strudel hineingezogen, aus dem zu entkommen zunehmend schwieriger wird. Man steht ständig unter Strom, ist gestresst, leicht reizbar und missmutig.

Loslassen, zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen

Stress, Sorgen und Ängste lasten also wie ein schwerer Rucksack auf unseren Schultern. Mit den folgenden Tipps wird es Ihnen gelingen, entspannter und fröhlicher durch den Tag zu flanieren.

  • Nein sagen: Nicht jede Aufgabe, Einladung oder Bitte muss angenommen werden. Ein freundliches „Heute nicht“ kann erstaunlich befreiend sein.
  • Bewegung: Ein Spaziergang oder eine kurze Sporteinheit hilft, Anspannung abzubauen und den Kopf freizubekommen.
  • Bewusst atmen: Zwei bis drei Minuten langsam und tief atmen und die Aufmerksamkeit zur Gänze auf das Ein- und Ausströmen der Luft richten.
  • Handy weglegen: Nachrichten und Social Media bewusst pausieren und auf diese Weise dem Kopf eine Auszeit gönnen.
  • Lachen: Ein lustiges Video, ein Gespräch mit einem humorvollen Menschen oder eine Komödie – Lachen kann dabei helfen, Abstand zu gewinnen.
  • Ansprüche herunterdrehen: Es muss nicht immer alles perfekt sein – „gut genug“ ist im Alltag oft völlig ausreichend.
  • Sorgenzeit einführen: Nehmen Sie sich täglich 10–15 Minuten für Ihre Sorgen – danach ist bewusst Schluss. So bekommen diese nicht den ganzen Tag Raum.
  • In kleine Schritte teilen: Was macht mir Angst? Und was wäre ein kleiner Schritt, den ich trotzdem schaffen kann?
  • Gemeinsam statt allein: Ein Spaziergang, ein Kaffee oder ein gemeinsames Abendessen schafft Nähe und lenkt den Blick weg von den eigenen Sorgen.

Weitere Unterstützung erhalten Sie in Ihrer Apotheke, zum Beispiel in Form von Nerventabletten oder -tropfen. Diese Mittel auf pflanzlicher und/oder homöopathischer Basis unterstützen Sie auf dem Weg zu mehr Gelassenheit und einem besseren Wohlbefinden.

 

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