Deshalb jagen Zecken und Flöhe Hunde & Katzen
Natürlich lassen sich Zecken und Flöhe auch auf uns Menschen nieder, doch besonders gefährdet sind unsere vierbeinigen treuen Begleiter. Schützen Sie Katze und Hund rechtzeitig, um Leid zu lindern und Krankheiten vorzubeugen.
Endlich wieder raus in die Natur! Über die Wiese flitzen, mit Artgenossen oder dem Frauchen/Herrchen – das denken sich aktuell wahrscheinlich die Hunde dieses Landes. Die Katzen hingegen sind in Gedanken bei Mäusen, die sich ebenfalls über die wärmeren Temperaturen freuen, oder bei Vögeln, die durch die Lüfte fliegen. Aber natürlich erwachen nach den kalten Wintermonaten nicht nur bei unseren geliebten Vierbeinern Frühlingsgefühle. Auch Zecken, Mücken, Flöhe und viele weitere Insekten werden nun wieder aktiv. Dabei sind sie stets auf der Suche nach einem tierischen Wirt, dem sie Blut abzapfen wollen. Hunde und Katzen sind den Insekten nämlich viel lieber als wir Menschen. Auf den ersten Blick erscheinen die dicke Haut und das dichte Fell von Hunden und Katzen zwar wie ein idealer Schutz, dennoch sind unsere Haustiere oftmals von mehreren Dutzend bis hin zu Hunderten dieser Parasiten befallen. Werfen wir einen genauen Blick darauf, warum sich die winzigen Quälgeister so gerne auf Hunden und Katzen niederlassen.
- Perfektes „Zuhause“ im Fell
Zecken und Flöhe haben sich im Laufe von Jahrtausenden an das Leben auf Tieren angepasst. Im dichten Fell von Hunden und Katzen finden sie Wärme und Schutz vor äußeren Gefahren sowie die ideale Umgebung, um sich zu verstecken und zu überleben. Das Fell schützt die Parasiten zudem vor Witterungseinflüssen. Flöhe können sich im Fell festsetzen und dort ihre Eier ablegen. Menschen bieten mit ihrem kürzeren, dünneren Haar und weniger schützendem Gewebe deutlich weniger (Über-)Lebensraum.
- Leichtere Opfer
Im Gegensatz zu uns Menschen bewegen sich Hunde und Katzen viel häufiger an Orten, in denen Parasiten lauern. Zecken zum Beispiel lauern im hohen Gras oder auf Sträuchern und gehen dann auf ein vorbeistreifendes Tier über.
- Wärme und Feuchtigkeit als Anziehungspunkt
Zecken und Flöhe sind auf bestimmte Umweltfaktoren angewiesen, um zu überleben. Sie benötigen nicht nur Blut, sondern auch eine gewisse Feuchtigkeit, damit ihre Larven sich entwickeln und nicht vertrocknen. Das dichte Fell von Hunden und Katzen bietet genau die richtigen Bedingungen: Es sorgt für ein angenehmes Mikroklima. Bei Menschen gibt es dagegen nur wenige Körperstellen (Achseln, Leisten, Kniekehlen), die einen ähnlichen Grad an Feuchtigkeit bieten.
- Häufiger Kontakt mit anderen Tieren
Ein weiterer Grund für die besondere Gefährdung von Hunden und Katzen ist der häufige Kontakt zu anderen Tieren. Diese ständigen Begegnungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Parasiten von einem Wirt zum anderen übertragen werden. Schätzungen zufolge sind etwa 30 % aller Hunde und 40 % aller Katzen in Europa mindestens ein Mal im Jahr von Flöhen betroffen, während Zecken in vielen Regionen 20–40 % der Haustiere befallen.
Schützen Sie Ihren Liebling
Zum Schutz vor Flöhen und Zecken empfehlen sich Kautabletten, die speziell auf die Bedürfnisse und den Geschmack von Hunden bzw. Katzen abgestimmt sind. Beachten Sie bitte, dass die Produkte für Hunde und Katzen unterschiedlich sind und sich auch nach dem Gewicht des jeweiligen Tieres richten müssen. Nach der Einnahme der Kautabletten tritt rasch eine Wirkung gegen Flöhe und Zecken ein, die einige Wochen anhält. Sobald Flöhe oder Zecken Blut saugen, nehmen sie den Wirkstoff auf und verenden innerhalb von Stunden. Die Anwendung ist für die Haustiere selbst schonend. Die Verabreichung der Kautabletten in Kombination mit dem Futter stellt die ideale Methode dar, um Ihr Tier vor Zecken und Flöhen zu schützen. Zudem wird das Risiko von übertragbaren Krankheiten minimiert. Übrigens sind auch reine Stubenhocker vor Flöhen und Zecken nicht gefeit, denn diese können mit anderen Bewohnern oder Schuhen in das vertraute Heim eindringen.