Wuff & Miau (Folge 8: Gesunde Gelenke)

Mit zunehmendem Alter werden Hunde und Katzen oft ruhiger. Was zunächst wie eine normale Alterserscheinung wirkt, liegt jedoch häufig an beginnenden Gelenkbeschwerden. Mit den Jahren nutzt sich der schützende Knorpel ab, Entzündungen können entstehen und Bewegungen werden schmerzhaft. Besonders ältere Tiere sowie große Hunderassen oder übergewichtige Tiere sind häufiger betroffen. Mögliche Anzeichen von Gelenkbeschwerden sind:

  • Steifigkeit nach Ruhephasen: Hunde und Katzen benötigen nach dem Aufstehen oft länger, bis sie sich wieder flüssig bewegen.
  • Weniger Bewegungsfreude: Spaziergänge werden kürzer, Treppen werden gemieden und Sprünge auf Sofa und Fensterbank oder ins Auto gelingen nicht mehr so leicht.
  • Schmerzen im Alltag: Gelenkbeschwerden führen häufig zu Schonhaltungen und können langfristig weitere Muskel- und Rückenprobleme verursachen. Auch Humpeln ist ein mögliches Anzeichen von Gelenkproblemen.
  • Katzen leiden oft unbemerkt: Da Katzen Schmerzen gut verbergen, werden Veränderungen in ihrem Verhalten häufig erst spät erkannt.

So bleiben Gelenke länger beweglich

Mit einigen einfachen Maßnahmen können Tierhalter die Gelenkgesundheit ihrer Vierbeiner unterstützen.

  • Regelmäßige Bewegung: Mehrere kurze Spaziergänge sind oft gelenkschonender als lange, intensive Belastungen. Auch Wohnungskatzen profitieren von täglicher, angepasster Beschäftigung.
  • Idealgewicht halten: Ein gesundes Körpergewicht entlastet Gelenke und Knochen nachhaltig.
  • Warmer Liegeplatz: Ein gut gepolstertes, zugfreies Schlafplätzchen kann das Wohlbefinden besonders an kühlen Tagen verbessern.
  • Gelenke gezielt unterstützen: Spezielle Ergänzungsfuttermittel mit Inhaltsstoffen wie Glucosamin, Chondroitin oder Omega-3-Fettsäuren können die Gelenkfunktion unterstützen. Die Auswahl sollte gemeinsam mit Tierarzt oder Apotheke erfolgen.
  • Rutschige Böden entschärfen: Teppiche oder Läufer geben älteren Tieren mehr Halt und verhindern unnötige Belastungen.

 

APOVITAL-Tipp

Werden Bewegungsprobleme frühzeitig erkannt, lassen sich Beschwerden häufig gut behandeln oder zumindest deutlich lindern. Zeigt Ihr Hund oder Ihre Katze anhaltende Veränderungen im Bewegungsverhalten, sollte dies tierärztlich abgeklärt werden. Mit der richtigen Kombination aus Bewegung, Gewichtskontrolle und gezielter Unterstützung bleiben viele Vierbeiner auch im Alter aktiv und mobil.

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