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Folge 6: Die Gefahr am Wasser

Sobald die Temperaturen steigen, zieht es Hunde und Katzen vermehrt nach draußen. Hunde planschen dabei begeistert in Seen, Flüssen oder im Teich, während Katzen meist einen Respektabstand zum kühlen Nass einhalten. Insbesondere verschmutztes Wasser, starke Strömungen oder Keime gefährden dabei die Gesundheit der Tiere.

Das Problem für Wuff & Miau

Eine Abkühlung ist nicht nur für uns Menschen eine Wohltat. Auch Hunde sehnen sich im Sommer nach dem Wasser. Beachten Sie folgende Risikofaktoren, damit das Bad im H2O kein Nachspiel für die Vierbeiner hat.

Blaualgen: Sie kommen vor allem in verschmutztem Wasser vor und bilden Giftstoffe, die bei Hunden zu Erbrechen, Durchfall oder schweren Vergiftungen führen können. Auch Bakterien und Parasiten sind in vielen Gewässern omnipräsent.
Verbleibende Feuchtigkeit: Ohr und Hautentzündungen entstehen häufig, wenn nach dem Schwimmen Feuchtigkeit im Fell oder in den Ohren zurückbleibt. Besonders Hunde mit langen Ohren oder dichtem Fell sind anfällig dafür.
Strömung: Gefahr durch Strömungen besteht vor allem in Flüssen oder Gebirgsbächen. Diese wirken oft harmlos, können aber starke Strömungen aufweisen, die die Tiere schnell erschöpfen oder sie abtreiben lassen.
Salzwasser und verschlucktes Wasser: Wenn Hunde beim Spielen größere Mengen Wasser schlucken, kann es zu Magen-Darm-Beschwerden kommen. Salzwasser kann den Hunden auf Dauer generell zusetzen.
Für die Katze: Gefahren für Katzen bestehen vor allem durch Gartenteiche,

Pools oder Regentonnen. Besonders junge oder neugierige Tiere können hineinfallen und sich nicht selbst befreien. Für die wenigen wasserliebenden Katzen gelten natürlich die vorhin genannten Punkte gleichermaßen.

Sicherer Badespaß für Vierbeiner

Mit einigen einfachen Maßnahmen machen Sie den Aufenthalt am und im Wasser für die Vierbeiner sicherer.

Wasser beachten: Betrachten Sie die Wasserqualität und lassen Sie Ihr Tier nicht in Gewässern baden, die stark verschmutzt wirken oder bei denen vor Blaualgen gewarnt wird. Blaugrüne Schlieren oder ein unangenehmer Geruch sind Warnzeichen.
Auf Sicht: Behalten Sie Hunde beim Schwimmen immer im Blick und gewöhnen Sie sie langsam an unbekannte Gewässer.
Immer abtrocknen: Trocknen Sie Fell und Ohren nach dem Baden gründlich ab, um Entzündungen vorzubeugen. Zudem ist eine Hundedusche mit Süßwasser ratsam.
Frisches Wasser: Nehmen Sie frisches Trinkwasser mit, damit Ihr Hund nicht in Versuchung kommt, See- oder Salzwasser zu trinken.
Sicherheit, auch für die Katze: Sichern Sie Pools, Regentonnen und andere offene Wasserstellen, damit Katzen und andere Haustiere nicht hineinfallen können.

Viele Haustiere genießen im Sommer den Kontakt mit Wasser. Mit etwas Aufmerksamkeit und Vorsicht lassen sich allfällige Risiken deutlich reduzieren. Dann steht einem sicheren Erlebnis für Hund und Katze nichts im Weg.

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