Wuff & Miau – Folge 3: Giftpflanzen
Wenn im Frühling alles zu blühen beginnt, erwacht auch die Neugierde unserer vierbeinigen Hausfreunde. Junge Triebe, Blüten und Zwiebeln werden beschnuppert oder angeknabbert. Für Hunde und Katzen wird das manchmal zur Gefahr, denn im Garten, im Park oder auf dem Balkon lauern unscheinbare Risiken.
Das Problem für Wuff & Miau
Mit den ersten warmen Tagen zieht es viele Menschen in den Garten und auf den Balkon. Blumen werden gesetzt, Beete neu gestaltet, Blumenkästen bepflanzt. Was für uns nach Frühling und Neubeginn aussieht, kann für Haustiere jedoch zur Gefahr werden.
Zahlreiche beliebte Frühlingspflanzen enthalten Stoffe, die für Hunde und Katzen giftig sind. Hier können schon kleine Mengen ausreichen, um Beschwerden auszulösen. Besonders gefährdet sind Katzen, da sie aus Neugier oder zur Fellpflege häufig an Blättern knabbern. Aber auch Hunde, vor allem junge und unerfahrene Tiere, erkunden ihre Umgebung mit dem Maul und probieren aus, was ihnen zwischen die Zähne kommt. Zu den häufigsten Giftpflanzen im Frühling zählen:
- Narzissen
- Tulpen (insbesondere die Zwiebeln)
- Maiglöckchen
- Hyazinthen
- Schneeglöckchen
- Oleander
Gerade Zwiebeln werden im Herbst oder Frühjahr oft im Garten gelagert oder frisch gesetzt. Sie enthalten besonders konzentrierte Giftstoffe und sind für Tiere leicht zugänglich.
Die möglichen Folgen einer Vergiftung reichen von milden bis hin zu schweren Symptomen:
- Erbrechen und Durchfall
- vermehrter Speichelfluss
- Zittern oder deutliche Unruhe
- Apathie und Schwäche
- bei stark giftigen Pflanzen auch Herzrhythmusstörungen
Die Beschwerden treten je nach Pflanze und aufgenommener Menge unterschiedlich schnell auf. Manche Tiere zeigen bereits nach kurzer Zeit Symptome, bei anderen entwickeln sie sich schleichend.
Hilfe für Wuff & Miau
- Garten und Balkon tiergerecht planen. Informieren Sie sich vor dem Pflanzen über mögliche Giftstoffe.
- Blumenzwiebeln nicht offen lagern und frisch gesetzte Beete sichern.
- Katzenhalter sollten besonders auf Zimmerpflanzen achten, da viele Arten ebenfalls giftig sind.
- Beobachten Sie Ihr Tier nach dem Aufenthalt im Garten aufmerksam.
- Bei Verdacht auf Vergiftung umgehend tierärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Warten Sie nicht ab, bis sich die Symptome verschlimmern.