Wird das Pollenjahr 2026 besonders intensiv?

Bereits jetzt belasten die ersten Frühblüher Allergikerinnen und Allergiker, und weitere Allergene stehen schon in den Startlöchern. Wir haben für Sie recherchiert, warum dieses Jahr eine besonders starke Allergiesaison droht und was dagegen hilft.

Der Frühling ist eine wunderbare Jahreszeit. Die Natur erwacht, und auch wir Menschen sehnen uns nach Sonne und einer ausreichenden Portion Vitamin D. Während andere die ersten warmen Tage genießen, kämpfen Allergiker:innen mit tränenden Augen, verstopfter Nase und dem Gefühl, ständig erkältet zu sein. Für die Betroffenen bedeutet der Start in den Frühling nicht Aufbruch, sondern Einschränkung. Wer unter Heuschnupfen leidet, empfindet blühende Landschaften nicht als idyllisch, sondern als Belastung. Aktivitäten im Freien werden zur Herausforderung. Schätzungen zufolge reagiert mittlerweile nahezu jeder Zweite auf zumindest eine Pollenart. Zu den häufigsten Symptomen zählen Schnupfen, Niesen, Reizungen der Augen, Ausschlag und Juckreiz.

Warum 2026 intensiver ausfallen dürfte

Bei vielen Hauptallergenen wie Hasel, Beifuß oder Ragweed verlief das Jahr 2025 eher unterdurchschnittlich, bei der Birke sogar ungewöhnlich schwach. Nach solchen „Ruhejahren“ bilden Bäume im Folgejahr häufig besonders viele Blütenstände. Für das Jahr 2026 beobachten Fachleute bei Hasel und Birke bereits einen auffallend starken Ansatz männlicher Blühkätzchen. Mehr Blüten bedeuten folglich mehr Pollen. Hinzu kommt der Witterungsverlauf: Ein kühler Winter verzögert den Start der Pollensaison. Steigen die Temperaturen nun rasch über etwa 5 Grad Celsius, beginnt die Blüte oft schlagartig. Dann setzen mehrere Arten gleichzeitig Unmengen an Pollen frei. Diese Überlappung erhöht die Belastung deutlich. Doch warum reagieren eigentlich so viele Menschen auf die grundsätzlich harmlosen Pollenkörner?

Wenn das Immunsystem überreagiert

Den ganzen Herbst und Winter über haben wir immer wieder betont, wie wichtig es ist, das Immunsystem zu stärken. Jetzt im Frühling, wenn die Viren weniger werden und die Pollen kommen, erklären wir, dass das Immunsystem für allergische Reaktionen verantwortlich ist. Wie passt das zusammen? Ein starkes Immunsystem schützt vor schweren Krankheiten, doch manchmal reagiert es unnötig heftig, wie etwa bei Heuschnupfen, wenn es harmlose Pollen bekämpft. Dadurch wird Histamin ausgeschüttet, was Symptome wie Husten, Niesen und tränende Augen verursacht. Der Organismus meint es gut, doch diese Reaktion ist schädlich für den Körper. Um die Beschwerden zu lindern, muss die Allergiebereitschaft gesenkt werden, damit das Immunsystem nur auf echte Bedrohungen reagiert.

Mineralstoffe aus der Apotheke

Ergänzend zu klassischen antiallergischen Maßnahmen wie Pollenfiltern und Hüten gewinnen komplementäre Ansätze an Bedeutung, etwa die Schüßler-Salze bei Heuschnupfen. Diese Zubereitungen zielen darauf ab, den Mineralstoffhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Natrium chloratum reguliert die Flüssigkeit und stabilisiert die Schleimhäute, Calcium fluoratum stärkt deren Elastizität, und Kalium chloratum lindert Entzündungen und Schwellungen. Die Salze mildern nicht nur akute Symptome, sondern helfen auch, die Allergiebereitschaft langfristig zu regulieren. Weitere Informationen zu dieser Möglichkeit, allergische Beschwerden zu lindern, erhalten Sie in Ihrer Apotheke.

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