Venen im Wandel der Zeit

Nichts im Leben ist unvergänglich. Das gilt auch für die Gesundheit unserer Venen. Junge, gesunde Venen sind elastisch, ihre Wände dick, und die Venenklappen funktionieren reibungslos. Mit unseren Tipps bleibt das möglichst lange so.

 

Probleme alternder Venen

  1. Verlust der Venenelastizität mit zunehmendem Alter

Anstatt das Blut in einem gleichmäßigen Strom zum Herz zu befördern, erweitern sich die Venen und sie verlieren an Elastizität. Dies führt zu einer schlechteren Blutzirkulation und begünstigt die Entstehung von Krampfadern und geschwollenen Beinen. Ab dem 50. Lebensjahr verlieren die Venenklappen, die das Zurückfließen des Blutes verhindern sollen, nach und nach ihre Funktionsfähigkeit.

  1. Blutstau und Schwellungen

Mit zunehmendem Alter kann der Blutfluss insbesondere bei langen Sitz- oder Stehphasen ins Stocken geraten. Die Folgen sind Schwellungen an den Knöcheln und Beinen sowie das unangenehme Gefühl von „schweren“ Beinen.

  1. Venöse Entzündungen

Entzündete Venen entstehen durch den verlangsamten Blutfluss, der eine schlechtere Sauerstoffversorgung des Gewebes zur Folge hat. Die Haut wird dünner und anfälliger für Entzündungen.

Wie bleibt der Venenfluss im Alter gesund?

  1. Bewegung – der stärkste Verbündete der Venen

Bewegung hilft, die Blutzirkulation anzukurbeln. Vorteilhaft sind Spaziergänge, Radfahren und Schwimmen, da dadurch die Muskulatur aktiviert wird, ohne die Gelenke allzu stark zu belasten. Studien belegen, dass regelmäßige Bewegung den Blutfluss um bis zu 30 % verbessern kann.

  1. Ernährung – gesundes Essen für die Venen

Flavonoide aus Obst und Gemüse, insbesondere aus Weintrauben, Beeren, Zitrusfrüchten und grünem Blattgemüse, wirken wie ein „Verstärker“ für die Venenwände. Sie unterstützen die Blutgerinnung und wirken entzündungshemmend. Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Vitamin C, Eisen und Ballaststoffen trägt zudem dazu bei, dass die Venen elastisch bleiben. Insbesondere Vitamin C fördert die Kollagenbildung, die für die Festigkeit der Venenwände entscheidend ist. Zudem ist Vitamin C ein wertvoller Cofaktor für unseren abschließenden Tipp.

  1. OPC – natürlicher Schutz für die Venen

OPC (oligomere Proanthocyanidine) sind ein natürlicher Inhaltsstoff aus Traubenkernen und anderen Pflanzen und wirken wie ein „Schutzschild“ für die Venen. Sie stärken die Venenwände und schützen sie vor schädlichen freien Radikalen. OPC helfen außerdem, die Blutgerinnung zu stabilisieren und die Venenwände elastisch zu halten. OPC sind in Form von Nahrungsergänzungsmitteln in Ihrer Apotheke erhältlich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert