Sonnenbrand: Die größte Gefahr unter der Sonne?!

Die meisten Menschen sehnen sich nach der Sonne wie ein Nopal-Kaktus in der Wüste nach Wasser. Und das, obwohl von der Sonne in Form von UV-Strahlen ein Risiko ausgeht. Vor allem, wenn sie sich nicht mit der passenden Sonnencreme schützen.

Einfach einmal gemütlich in der Sonne brutzeln. Vom Neusiedlersee über die Donauinsel und den Attersee bis zum Bodensee dreht sich alles um Erholung unter der Sonne, Spaß im Wasser und vielleicht noch einen Gaumenschmaus vom Grill oder vom Schwimmbad-Buffet. Aber nicht nur Sonnenbaden ist ein Genuss, sondern auch eine Wanderung im Gebirge, Sport im Freien oder ein gemütlicher Tratsch auf einer Parkbank an einem sonnenreichen Tag. Bereits wenige Minuten (je nach Hauttyp zwischen ca. 5 und 25 Minuten) unter den hellen Sonnenstrahlen genügen, um ausreichend Vitamin D zu bilden. Vitamin D ist unerlässlich für starke Knochen, gesunde Zähne und ein funktionierendes Immunsystem. Weitere positive Faktoren der Sonne sind:

Gute Laune: Sonnenlicht auf der Netzhaut der Augen kurbelt die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin an.
Besserer Schlaf: Das helle Licht am Tag reguliert unseren Biorhythmus, sodass der Körper abends das Schlafhormon Melatonin optimal ausschüttet.
Niedriger Blutdruck: Sonnenstrahlen stimulieren die Freisetzung von Stickstoffmonoxid in den Blutgefäßen, wodurch sich die Adern weiten und der Blutdruck sinkt.

Die (Sonnen-)Dosis macht das Gift

„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift sei.“ – Dieser berühmte Satz von Paracelsus passt gut zum Thema Sonnenstrahlung. Denn wenn zu viele UV-Strahlen auf die Haut treffen, überwiegen schnell die schädlichen Effekte. Die kurzwellige UV-B-Strahlung schädigt Zellen und verursacht Sonnenbrand. Die tiefer eindringende UV-A-Strahlung ist vor allem für Hautalterung und Faltenbildung verantwortlich. UV-B-Strahlen gelten als besonders aggressive Hauptverursacher von Hautkrebs, während auch UV-A-Strahlen über freie Radikale das Krebsrisiko erhöhen können. Sonnenschutz bedeutet daher nicht nur Schutz vor Sonnenbrand, sondern auch Vorbeugung gegen Hautkrebs. Um sich bestmöglich zu schützen, sollte die intensive Mittagssonne gemieden und konsequent ein geeigneter Sonnenschutz verwendet werden. Für einen Erwachsenen werden dabei etwa vier Esslöffel (30 bis 40 Milliliter) Sonnencreme für den gesamten Körper empfohlen.

Das sollte eine Sonnencreme beinhalten

Sonnencremes gibt es wie Sand am Meer, doch sie sind keinesfalls alle gleich. Achten Sie dabei insbesondere auf folgende Faktoren:
Breitbandiger UV-Schutz: Schutz vor UV-A- und UV-B- Strahlen ist entscheidend, um Sonnenbrand, Zellschäden und vorzeitige Hautalterung zu verhindern.
Zellschutz und Regeneration: DNA-Reparaturenzyme (Photosome und Ultrasome) können die natürliche Reparatur von Hautzellen unterstützen, die durch UV-Strahlung beschädigt wurden.
Antioxidative und beruhigende Inhaltsstoffe: Radikalfänger wie der Extrakt des Nopal-Kaktus (Opuntia ficus indica) ist in hochwertigen Cremes gern gesehen. Antioxidantien wie Vitamin C, E und Beta-Carotin sowie Polysaccharide beruhigen die Haut zusätzlich. Jojobaöl und Vitamin E pflegen die Haut, stärken die Hautbarriere und unterstützen die Hautgesundheit.
Mit einem ausreichenden Sonnenschutz zeigt sich jeder Sonnenstrahl von seiner besten Seite und versorgt Sie mit den positiven Faktoren der UV-Strahlen, während die negativen abgewehrt werden. Insbesondere nach intensiven Sonnenbädern unterstützen After-Sun-Produkte Ihre Hautgesundheit und Ihr Wohlbefinden.

 

Was bedeutet der Lichtschutzfaktor (LSF)/Sun Protection Factor (SPF)?
Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie lange man sich theoretisch geschützt in der Sonne aufhalten kann. Bei einer Eigenschutzzeit von 10 Minuten (helle Haut) sind mit LSF 30 etwa 300 Minuten möglich, bei starker UV-Belastung jedoch deutlich weniger. Empfohlen werden nur 50 bis 60 Prozent dieser Zeit, um Spätschäden zu vermeiden. Nachcremen verlängert die Schutzzeit nicht!

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