Sommer, Sonne, Strand … und Wunden
Ob am Strand, im örtlichen Schwimmbad, an einem See oder im Planschbecken – ein Tag am und im kühlen Nass macht Spaß. Aber hier lauern auch Gefahren, deshalb sollte ein Desinfektionsspray in keiner Strandtasche fehlen.
Es hat 32 Grad, die Sonne strahlt vom blitzblauen Himmel und die Badetasche ist gepackt! Ein Sommertag am Wasser steht für Erholung, Bewegung und Abkühlung. Allerdings kann die Freude schnell getrübt werden – nämlich dann, wenn man sich selbst oder einer unserer Familienangehörigen oder Freunde sich verletzt. Meist handelt es sich zwar um Bagatellwunden, dennoch sollten auch diese ernst genommen werden. Klassische Verletzungen in Wassernähe sind Schnitt- und Schürfwunden. Sie entstehen unter anderem durch scharfkantige Muscheln, Steine oder zerbrochene Gläser und Flaschen, die sich leider immer wieder im Sand oder im Wasser finden. Im Schwimmbad führen rutschige Flächen, Beckenränder oder Stürze schnell zu oberflächlichen Hautverletzungen. Besonders bei Kindern kommen zudem kleinere Platz- oder Kratzwunden durch Spielereien hinzu. Insektenstiche sind ein weiterer Aspekt, den man nicht außer Acht lassen sollte.
Sand, Erde und Wasser belasten die Wunde
Oft ist die Verletzung selbst weniger problematisch als die Umgebung, denn Sand, Erde und Wasser sind häufig mit Keimen belastet. Dringen diese in die Wunde ein, drohen Entzündungen. In Süßwasserbereichen oder schlecht gepflegten Schwimmbecken sind Bakterien wie Pseudomonas ein weiteres Problem. Auch äußere Faktoren wie Hitze und Sonne beeinflussen die Heilung und können zum Risiko werden. Hohe Temperaturen fördern nämlich das Bakterienwachstum, während UV-Strahlung die Regeneration der Haut verlangsamt. Gleichzeitig weicht Wasser die Haut auf, wodurch sie empfindlicher und anfälliger für kleine Risse wird.
Wunden schnell desinfizieren
Für die Erstversorgung gilt daher: Wunden sollten möglichst rasch mit sauberem Süßwasser ausgespült und von Sand oder Schmutz befreit werden. Steckt beispielsweise eine Glasscherbe tief in der Wunde, raten wir dazu, diese durch eine medizinische Fachkraft entfernen zu lassen, um weitere Verletzungen zu vermeiden. Für die allermeisten Wunden ist eine selbstständige Versorgung mit einem antiseptischen Mittel jedoch ausreichend. Ein antiseptischer Spray ist dabei die wohl praktischste Methode, denn die Wunde muss nicht berührt werden, wodurch das Risiko einer Infektion reduziert wird. Zudem ist die Desinfektion mit einem Spray in Sekundenschnelle abgeschlossen, sodass der Badetag für die gesamte Familie sorglos weitergehen kann. Weitere Informationen zum Thema Wunddesinfektion erhalten Sie in jeder Apotheke.
Mit Wunden schwimmen? Offene Wunden sollten im Schwimmbad oder im Meer grundsätzlich geschützt werden, denn Wasser kann Keime enthalten, die in die verletzte Haut eindringen und Infektionen verursachen. Dieses Risiko besteht auch in gechlorten Schwimmbädern. Deshalb sollten kleine, oberflächliche Wunden vor dem Baden sorgfältig gereinigt und anschließend wasserdicht abgedeckt werden, wofür sich spezielle wasserfeste Pflaster eignen. Nach dem Schwimmen muss die Wunde genau beobachtet und bei Bedarf erneut gereinigt, desinfiziert und verbunden werden. Bei größeren, tiefen oder nässenden Wunden sowie bei Anzeichen einer Infektion wie Rötung, Schwellung oder starken Schmerzen empfehlen wir eine „Wasserpause“.
