Sexuelle Unlust – wenn die Frühlingsgefühle ausbleiben

Sexuelle Unlust? Jede dritte Frau ist von sexueller Schwäche betroffen. Dazu zählen Lustlosigkeit, Erregungsstörungen oder Orgasmusprobleme. Jede Zehnte von ihnen leidet enorm darunter, doch kaum eine redet darüber, da Probleme dieser Art nach wie vor zu den großen Tabuthemen zählen.

Der Frühling ist eine ganz besondere Jahreszeit. Er schickt seine Boten aus und haucht der Natur nach dem langen Winter neues Leben ein: Die ersten Knospen beginnen zu sprießen, von den Ästen ertönt heiteres Vogelgezwitscher und hier und da lässt sich das eine oder andere Gänseblümchen blicken. Die Sonnenstrahlen fühlen sich auf der Haut wieder richtig warm an. Diese kitzeln nicht nur unsere Nase, sondern auch unsere Libido, sagt man. Alles rundherum scheint also zu erwachen – doch bei Ihnen wollen die Frühlingsgefühle noch nicht so recht aufkommen?

Libido im Winterschlaf

Mehr Energie, bessere Laune und mehr Lust aufeinander – all das schreibt man den Frühlingsgefühlen zu. Denn: Die Sonnenstrahlung lässt den Körper Serotonin ausschütten, macht also glücklich und energiegeladen. Dazu kommen wärmere Temperaturen und damit auch knappere Kleidung. Eigentlich wäre für ein heißes Schäferstündchen zu zweit alles angerichtet – und dennoch mag sich die Lust aufeinander nicht so recht einstellen. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Alltagsstress und Sorgen sind für viele Frauen die Stimmungskiller Nummer 1. Aber auch die Hormone spielen eine wesentliche Rolle, etwa nach einer Schwangerschaft, mit der Einnahme der Pille und speziell in den Wechseljahren. In Langzeitbeziehungen sieht die Situation ähnlich aus: Studien belegen, dass mit zunehmender Vertrautheit das sexuelle Verlangen abnimmt. Genau das kann die Beziehung aber belasten. Zuallererst ist es wichtig, körperlich sowie emotional mit sich im Einklang zu sein. Wer sich – warum auch immer – schlecht fühlt, wird wenig Lust auf den Partner verspüren. Damit das emotionale und hormonelle Wohlbefinden wieder ins Gleichgewicht findet, kann auf natürliche Mittel zurückgegriffen werden.

Dem Lustgefühl auf die Sprünge helfen

Traubensilberkerze und Safran beispielsweise wirken sexueller Schwäche entgegen, Damiana-Blätter gelten sogar als natürliches Aphrodisiakum. Die Homöopathie hat diesbezüglich einiges zu bieten. Lassen Sie sich in der Apotheke Ihres Vertrauens beraten, welche Präparate all dies vereinen. Zusätzlich regen homöopathische Mittel die körpereigenen Selbstheilungskräfte an, sodass Frau wieder zurück in ihre Balance findet. Für sinnliche Stunden zu zweit!

Tipps für mehr Erotik und Leidenschaft

Kulinarische Lustmacher
Einigen Nahrungsmitteln wird eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Es heißt also nicht umsonst, dass Liebe „durch den Magen“ geht. Der Klassiker: dunkle Schokolade. Aber auch Basilikumblätter, Erdbeeren, Austern, Avocados und Feigen sollen eine stimulierende Reaktion im Körper auslösen.

Den Zeitpunkt richtig wählen
In dieser Hinsicht sind Frauen und Männer sehr unterschiedlich. Bei Männern ist der Testosteronspiegel morgens um 30 % höher als tagsüber, weshalb sie häufig gleich nach dem Aufwachen Lust auf Sex verspüren. Frauen hingegen müssen früh am Morgen erst einmal „in die Gänge kommen“.

Massagen
Durch Berührungen wird das Kuschelhormon Oxytocin freigesetzt. Nehmen Sie sich mit Ihrem Partner daher bewusst Zeit und massieren Sie einander in entspannter Atmosphäre. So kann die Lust auf mehr doch noch ausgelöst werden.

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