Schönheitstrends: Microneedling
Die Beauty-Welt ist ständig in Bewegung, und jedes Jahr bringen neue Trends frischen Wind in die Hautpflege. In dieser Serie werfen wir einen Blick auf Innovationen, die die Welt der Schönheit noch schöner machen.
Folge 3: Microneedling
Beim Microneedling handelt es sich um eine minimalinvasive Methode zur Hauterneuerung. Dabei werden mit einem speziellen Dermapen oder Roller feinste Mikrokanäle in die Haut gesetzt. Diese kontrollierten Reize aktivieren die natürlichen Reparaturmechanismen der Haut; in der Folge wird mehr Kollagen und Elastin gebildet. Dadurch kann das Hautbild glatter, fester und ebenmäßiger wirken. Im Gegensatz zu rein oberflächlichen Kosmetikbehandlungen wirkt Microneedling gezielt in tieferen Hautschichten. Es erfolgt in der Regel unter Betäubungscreme und dauert je nach dem zu behandelnden Areal etwa 30 bis 60 Minuten.
Und so wirkt Microneedling: Die feinen Mikroverletzungen setzen Wachstumsfaktoren frei und regen Fibroblasten zur Neubildung von Strukturproteinen an. Gleichzeitig können Wirkstoffe wie Hyaluronsäure oder Vitaminpräparate besser in die Haut eindringen.
Vorteile
- Anregung der Kollagen- und Elastinproduktion
• Verbesserung von feinen Linien und Fältchen
• Milderung von Aknenarben und Pigmentstörungen
• Verfeinerung der Poren
• Straffung bei beginnender Hauterschlaffung
• relativ kurze Ausfallzeit
Nachteile
- Rötungen und leichte Schwellungen für einige Tage
• mehrere Sitzungen erforderlich
• nicht geeignet bei akuten Hautinfektionen oder entzündlicher Akne
• fachgerechte Durchführung entscheidend
Anwendungsgebiete
- Gesicht, Hals und Dekolleté
• Aknenarben und Narben allgemein
• sonnengeschädigte Haut
• feine Linien rund um Augen und Mund
• unregelmäßige Hautstruktur
Microneedling stammt ursprünglich aus der medizinischen Dermatologie und wird seit vielen Jahren zur Narbenbehandlung eingesetzt. Durch die Weiterentwicklung der Geräte hat es inzwischen auch im kosmetischen Bereich einen festen Platz gefunden.