Schmerzen in Windeseile stoppen
Ein Sturz, ein Schnitt, eine Fieberattacke oder Nierensteine. Es gibt unzählige Faktoren, die Schmerzen auslösen können. Neben der Behandlung der Ursache ist es wichtig, die Schmerzen möglichst rasch zu lindern.
Manche Schmerzen tauchen plötzlich und scheinbar aus dem Nichts auf. Denken Sie nur an den allseits gefürchteten Hexenschuss, der bei einer „falschen“ Bewegung erbarmungslos einschlägt. Auch bei Verletzungen wie Schnittwunden, Verbrennungen, Prellungen oder wenn man sich auf den Finger schlägt, leiten schnelle Nervenfasern (A-Delta-Fasern) das Schmerzsignal in nur wenigen Hundert Millisekunden ans Gehirn, sodass man den Schmerz praktisch sofort spürt. Dumpfe Schmerzen, wie sie bei Muskelkater, Zerrungen oder Verstauchungen entstehen, werden dagegen über langsame Nervenfasern (C-Fasern) übertragen und setzen meist erst nach ein bis zwei Sekunden ein. Entzündungsschmerzen, beispielsweise bei Fieber, Erkältungen, Gelenks- oder Zahnfleischentzündungen, entwickeln sich langsamer, da chemische Botenstoffe die Schmerzrezeptoren erst sensibilisieren müssen. Nervenschmerzen, wie sie bei Gürtelrose, Bandscheibenvorfällen oder diabetischer Neuropathie auftreten, können sofort, wiederkehrend oder dauerhaft spürbar sein.Schmerzen aus den inneren Organen, etwa bei Nierensteinen, einer Blinddarmentzündung oder einem Herzinfarkt, werden oft diffus und verzögert wahrgenommen, teilweise auch in anderen Körperbereichen.
Darum ist schnelle Schmerzlinderung entscheidend
Schmerzen rasch zu lindern, ist aus mehreren Gründen wichtig, denn es geht dabei um viel mehr als nur ums „Wohlfühlen“. Schmerzen …
… sind eine Schutzfunktion des Körpers: Ein Schmerz signalisiert eine Verletzung oder Gefahr. Kurzfristig hilft er, Schaden zu vermeiden (z. B. Wegziehen der Hand von der heißen Herdplatte). Bleiben die Schmerzen aber lange bestehen, können sie den Körper unnötig belasten.
… verhindern chronische Schmerzen: Unbehandelte akute Schmerzen können das Nervensystem „sensibilisieren“. Das bedeutet, dass Nerven und Gehirn überempfindlich werden, sodass aus einem akuten schnell ein chronischer Schmerz wird – beispielsweise nach Operationen oder Verbrennungen.
… fördern die Heilung: Starke Schmerzen können zu Muskelverspannungen, einer erhöhten Ausschüttung von Stresshormonen und einem erhöhten Blutdruck führen. Das kann die Heilung verzögern. Wer den Schmerz schnell lindert, entspannt den Körper und unterstützt die Regeneration.
… unterstützen die psychische Gesundheit: Anhaltende Schmerzen belasten die Psyche und können Angst, Schlafstörungen oder Depressionen auslösen. Eine schnelle Schmerzlinderung schützt somit auch die mentale Gesundheit.
Schmerzen rasch lindern
Eine schnelle Schmerzlinderung ist also ein zentraler Bestandteil unseres Wohlbefindens. Dabei kommen Schmerzmittel mit Wirkstoffen wie Ibuprofen ins Spiel, die auf mehreren Ebenen wirken: Sie lindern Schmerzen, hemmen Entzündungen und senken beispielsweise Fieber. Mittlerweile ist es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gelungen, besonders schnell wirkende Präparate zu entwickeln. Diese setzen ihre Wirkstoffe bereits kurz nach der Einnahme frei, sodass der Schmerz in der Regel sehr schnell nachlässt. Wenn diese Mittel zudem frei von Farbstoffen sind, wird zusätzlich das Risiko von Unverträglichkeiten gesenkt. Ibuprofen-Schmerzmittel lassen sich vielseitig einsetzen, zum Beispiel bei Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Muskel- und Gelenkbeschwerden oder bei Fieber im Zusammenhang mit einer Erkältung. Wenn der Schmerz schnell gelindert ist, steigt auch das Wohlbefinden rasch wieder an. Ein gut verträgliches Schmerzmittel ist somit für jede Haushaltsapotheke und für Reisen unerlässlich. Weitere Informationen erhalten Sie in Ihrer Apotheke.
Info: Schmerz ist ein subjektives Sinnes- und Gefühlserlebnis, das durch Reize an den Schmerzrezeptoren ausgelöst wird. Schmerz hat eine wichtige Warn- und Schutzfunktion. Er kann akut oder chronisch sein, unterschiedlich stark empfunden werden und an verschiedenen Körperstellen auftreten. Häufige Ursachen sind Überlastung, Fehlhaltungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparats.