Pflanzlich die Erkältung verstummen lassen

Zu den typischen Symptomen einer Erkältung zählen Abgeschlagenheit, Fieber, Halsschmerzen, Schnupfen, Husten und Heiserkeit. Mitunter treten auch Gelenkschmerzen auf. Pflanzliche Linderung verspricht das Mädesüßkraut.

Viele kennen das Gefühl: Man wird müde, fühlt sich schlapp, und die Nase beginnt zu laufen – eine Erkältung ist im Anmarsch. Zwei- bis viermal im Jahr trifft es Erwachsene, Kinder noch deutlich häufiger. Meist bessern sich die Beschwerden nach drei bis sieben Tagen und klingen nach etwa zwei Wochen völlig ab. Auch die Gelenke können im Fall einer Erkältung schmerzen. Ob eine strenge Bettruhe nötig ist, hängt vom Einzelfall ab. Gerade in den ersten Tagen muss die Erholung jedenfalls im Vordergrund stehen, ansonsten kann aus einer scheinbar harmlosen Erkältung eine gröbere Erkrankung (u. a. Sinusitis) entstehen.

Warum schmerzen die Gelenke?

Neben den klassischen Symptomen wie Husten, Schnupfen und Halsschmerzen treten bei einer Erkältung häufig auch Gelenkbeschwerden auf. Das viele Liegen sowie der mangelnde Bewegungsdrang können ein Grund hierfür sein. Noch entscheidender ist jedoch die Reaktion des Immunsystems: Wenn der Körper gegen die Viren ankämpft, werden entzündungsfördernde Botenstoffe wie Zytokine und Prostaglandine freigesetzt. Sie verursachen Schmerzen in Muskeln und Gelenken. Das bei Erkältungen häufig auftretende Fieber belastet den Körper zusätzlich. Die erhöhte Temperatur kann Gelenkschmerzen verstärken und das allgemeine Krankheitsgefühl massiv verschlimmern.

Mädesüß bei Erkältungen

Wenn der Körper von einer Erkältung gezeichnet ist, muss nicht sofort zur chemischen Keule gegriffen werden. Neben Vitaminen, die uns wieder Kraft geben, ist vor allem eine Pflanze als natürlicher Helfer in aller Munde: das Echte Mädesüß (Filipendula ulmaria). Besonders bei beginnenden Erkältungen ist die Pflanze ein bewährtes Mittel zur Linderung von Symptomen. Sie enthält wertvolle Inhaltsstoffe, die auf vielfältige Weise zur Beruhigung beitragen:
Bringt den Körper zum Schwitzen: Mädesüßkraut leitet überschüssige Wärme ab, wodurch es das Fieber besänftigt. Das Schwitzen unterstützt die Entgiftung und beschleunigt die Genesung.
Wirkt entzündungshemmend: Mädesüßkraut lindert Hals-, Glieder- und Kopfschmerzen. Es bekämpft Entzündungen ähnlich wie Aspirin, jedoch ohne dessen Nebenwirkungen. Zugleich beruhigt es die Schleimhäute, erleichtert das Atmen und fördert eine schnellere Heilung.
Unterstützt die Gelenke: Die enthaltenen Salicylsäure-Derivate hemmen Entzündungen und lindern Schmerzen. So verbessert sich die Beweglichkeit der Gelenke, während Muskeln und Gewebe entspannen.

Mädesüß in verschiedenen Darreichungsformen

Die heilende Wirkung des Echten Mädesüßkrauts lässt sich auf unterschiedliche Art und Weise erleben. Traditionell wird das Kraut als Tee genutzt, der bei Erkältungen eine schnelle Linderung der Symptome bietet. Bei Gelenkbeschwerden sind Tinkturen oder Salben, die direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden, eine wohltuende Möglichkeit zur Linderung der Beschwerden. Auch in Form von Bädern, bei denen das Mädesüßkraut mit warmem Wasser aufgegossen wird, wirkt die Pflanze entspannend und entfaltet ihre entzündungshemmenden Eigenschaften. Besonders bewährt hat sich die Einnahme in Tablettenform, wie sie in Ihrer Apotheke erhältlich ist. Diese Zubereitung erlaubt eine exakt dosierte Anwendung und ist für den Körper gut verträglich. Nutzen Sie diese pflanzliche Kraft, um sich schnell und vollständig von der Erkältung zu erholen und rasch zu neuen Kräften zu gelangen!

 

 

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