Mensch und Tier im Einklang

Freund, Zuhörer, Wärmeflasche, Spielgefährte und Seelentröster – Hund, Katz und Co sind viel mehr als nur Mitbewohner. Die Mensch-Tier-Beziehung ist meist von großer Zuneigung geprägt. Tiere tun uns gut. Zahlreiche Studien ­belegen sogar deren Wohltat auf unsere geistige und körperliche Gesundheit.

Wussten Sie, dass die amerikanischen Ureinwohner glauben, dass jeder Mensch von einem Krafttier begleitet wird? Dieses bietet dem Menschen Schutz, Rat und Heilung. Im Schamanismus versteht man unter einem Kraft- bzw. Seelentier einen spirituellen Wegbegleiter in Tiergestalt. Heute wird dieser Begriff weiter gefasst. Ihm wird eine emotionale Nähe zwischen Tier und Mensch zugeschrieben. So heißt es auch, dass ein Seelentier der Spiegel der Charaktereigenschaften eines Menschen sei und dessen innerste Überzeugungen sowie dessen Wesen deutet.

Immer für uns da

Schon der antike griechische Philosoph Plutarch stellte Tier und Mensch auf eine Stufe. Beide sind Geschöpfe der Natur und demnach ist keines der beiden höher oder niedriger gestellt. Außerdem war er sich sicher, dass Menschen und Tiere einander verstehen können. Dem werden die meisten Haustierbesitzer vermutlich zustimmen. Immerhin spüren unsere Lieblinge ganz genau unsere negativen Schwingungen und erkennen unsere Stimmung. Nicht selten fordern sie genau dann unsere Aufmerksamkeit, wovon wir profitieren. Streicheln wir unsere flauschigen Familienmitglieder, können wir richtig abschalten und auf andere Gedanken kommen. Sogar Puls, Blutdruck und Herzfrequenz sinken dabei.

Füreinander bestimmt

Illustration von Karl Lagerfeld mit seiner Katze Choupette auf orangenem Hintergrund. Mensch-Tier-Beziehung
Karl Lagerfeld und seine Choupette. Eine Mensch-Katze-Freundschaft wie aus dem Bilderbuch.

Der Modeschöpfer Karl Lagerfeld, den ein spezielles Band mit der wohl berühmtesten Katze der Welt – seiner Choupette – verband, hätte dies mit Sicherheit bejaht. Sie war sein ganzer Stolz und die wohl wichtigste Frau in seinem Leben. Die wenigsten wissen jedoch, dass Choupette ursprünglich seiner Muse, dem Model Bap­tiste Giabiconi, gehörte. Als dieser einmal verreisen musste und Lagerfeld dessen Birma-Katze in Obhut nahm, verliebte sich der Modeschöpfer schlagartig in das Tier. Damit hatte Giabiconi wohl nicht gerechnet, denn der Chanel-Designer wollte die Katze nicht mehr hergeben. Wäre es möglich gewesen, so behauptete Lagerfeld einst über seine treueste Weggefährtin, hätte er sie geheiratet, denn es sei Bestimmung gewesen. An der Seite ihres weltberühmten Herrchens führte sie jedenfalls ein prunkvolles Leben: Sie verreiste mit ihm im Privatjet, war von zwei Katzensitterinnen umgeben, genoss ihr Essen, das von einem Privatkoch zubereitet wurde, und hatte sogar einen eigenen Bodyguard.

Greifen Sie Ihrem Tier unter die Pfoten

Karl Lagerfeld war aber nicht der Einzige, der nur das Beste für seine geliebte Katze wollte. Auch uns ist das Wohlergehen unserer Fellnasen wichtig. Doch gerade im Winter sind unsere Vierbeiner anfällig für Hautkrankheiten und damit einhergehenden Fellwechselstörungen. Trockene Heizungsluft und Kälte begünstigen Ekzeme und starken Juckreiz. So kann auch der natürliche Fellwechsel vom Sommerkleid auf den Winterpelz zum Problem werden. Beobachten Sie, dass sich Ihr Fellknäuel vermehrt kratzt und scheuert, ist Unterstützung gefragt. Ihre Apotheke berät Sie gerne zu Mitteln, welche die Haut intakt halten, Ekzeme und Juckreiz lindern und beim Fellwechsel unterstützen. Immer mehr Tierliebhaber setzen dabei auf die Homöopathie, da diese Arzneimittel sehr gut verträglich sind und die Selbstheilungskräfte ihrer Lieblinge aktivieren.

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