Körper unter Hitzestress

Bei Temperaturen über 30 Grad muss der Körper schwer arbeiten, damit er innerlich nicht überhitzt. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Mikrozirkulation.

Bereits ab einer Außentemperatur von etwa 28–32 °C wird es schwierig, den Körper auf den idealen 37 °C zu halten. Der Grund: Stoffwechselprozesse im Körper erzeugen zusätzliche Wärme. Um auf Wärme zu reagieren, stellt der Körper verschiedene Mechanismen bereit. Die Hautdurchblutung wird erhöht, damit mehr Wärme an die Oberfläche transportiert werden kann. Gleichzeitig beginnt der Körper stärker zu schwitzen, um über Verdunstung Kühlung zu erzeugen. Diese Anpassung belastet den Kreislauf. Das Blut wird verstärkt in Richtung Haut umverteilt, wodurch das Herz mehr arbeiten muss. Mit jedem Grad mehr Außentemperatur wird der Energieaufwand höher, ähnlich wie bei einer Klimaanlage.

Bessere Kühlung durch OPC und Vitamin C?

Damit der Körper die Idealtemperatur behält, ist eine intakte Mikrozirkulation entscheidend, da sie dafür verantwortlich ist, wie effektiv Wärme aus dem Körperinneren nach außen zur Haut transportiert wird. Ist die Mikrozirkulation eingeschränkt, verlangsamt sich dieser Wärmetransport. Dadurch droht der Körper zu überhitzen und es kann zu hitzebedingten Beschwerden wie Schwindel kommen. Zur Unterstützung der Mikrozirkulation helfen sekundäre Pflanzenstoffe wie OPC (oligomere Proanthocyanidine). Sie sorgen dafür, dass das Blut in den feinsten Kapillaren besser fließen kann. Dies ist gerade bei Hitze maßgeblich, um die Körpertemperatur konstant zu halten. Auch Vitamin C trägt zur normalen Funktion der Blutgefäße bei und unterstützt den Schutz der Zellen vor oxidativem Stress, der bei Hitze vermehrt auftritt. Dadurch sind die Gefäße besser in der Lage, auf Temperaturveränderungen zu reagieren. OPC und Vitamin C sorgen zwar nicht direkt für Kühlung, helfen dem Körper allerdings bei der natürlichen Regulation der Körpertemperatur.

TIPP 1: Haut aktiv kühlen statt nur „abkühlen lassen“
Lauwarmes Duschen, feuchte Tücher im Nacken oder das Benetzen der Unterarme unterstützen die Mikrozirkulation.

TIPP 2: Ausreichend trinken für „flüssige“ Durchblutung
Bei Hitze ist der Körper auf eine gute Fließfähigkeit des Blutes angewiesen, damit die Mikrozirkulation optimal arbeiten kann. Regelmäßiges Trinken unterstützt daher indirekt die Wärmeabgabe über die Haut und entlastet den Kreislauf spürbar.

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