Frei durch die Nase atmen
Eine verstopfte Nase ist nicht nur unangenehm und lässt uns nasal sprechen, sondern sie ist auch ein Magnet für Viren und Bakterien. Wie Sie Ihre Nase schnell wieder freibekommen, erfahren Sie in diesem Artikel.
Schnupfen, Husten, Halsschmerzen und Müdigkeit sind meist die ersten Symptome einer viral bedingten Erkrankung. Wenige Stunden, manchmal auch erst ein bis zwei Tage später gesellt sich ein weiteres Symptom zu den Leiden hinzu, nämlich eine innerlich geschwollene Nase. Genauer gesagt, sind es die Schleimhäute, die anschwellen. Eine verstopfte Nase entsteht durch eine Entzündung der Nasenschleimhäute, die wiederum durch eine Reaktion des Körpers auf das Virus verursacht wird. Viren wie Rhinoviren dringen dabei in die Nasenschleimhaut ein, wodurch das Immunsystem Entzündungsstoffe freisetzt. Diese verursachen eine Schwellung der Blutgefäße in der Nasenschleimhaut, die folglich zu einer Blockade der Nasengänge führt. Gleichzeitig produziert der Körper mehr Schleim, um die Viren hinauszuspülen. Wenn sich der Schleim in den verstopften Nasengängen ansammelt, wird das Atmen durch die Nase zusätzlich erschwert.
Die Risiken einer blockierten Nase
Normalerweise hilft der Schleim in der Nase dabei, Staub, Viren und Bakterien zu fangen und über die Nasenhaare sowie den Rachen abzutransportieren, wo sie dann entweder verschluckt oder ausgehustet werden. Bei einer verstopften Nase funktioniert dieses System nicht mehr und es kommt unter anderem zu folgenden Risiken:
- Erschwertes Atmen und Mundatmung: Eine verstopfte Nase bedingt, dass man durch den Mund atmen muss. Der Hals wird trocken und der Hustenreiz steigt an.
- Schlafstörungen und Schnarchen: Ist das Atmen durch die Nase blockiert, schlafen wir schlechter und neigen zum Schnarchen.
- Erhöhter Druck in den Nebenhöhlen: Bei blockierten Nasengängen steigt der Druck in den Nebenhöhlen an. Es drohen Kopfschmerzen und ein unangenehmes Druckgefühl.
- Risikofaktor für Sinusitis: Eine unbehandelte Nasenverstopfung kann zu einer Entzündung der Nebenhöhlen (Sinusitis) führen.
- Ohrprobleme: Sind die Nasengänge blockiert, kann sich der Druck im Mittelohr verändern – Ohrenschmerzen oder gar eine Mittelohrentzündung drohen. Besonders bei Kindern besteht ein erhöhtes Risiko.
- Beeinträchtigter Geschmacks- und Geruchssinn: Eine verstopfte Nase kann die Intensität des Geschmacks-
und Geruchsempfindens massiv vermindern. - Bakterielle Ansiedlung: Durch den stagnierenden Schleim in den Nasengängen sammeln sich Bakterien leichter an und können schwerwiegende Infektionen hervorrufen.
Die Nase befreien
Eine hohe Flüssigkeitsaufnahme und das Inhalieren von Salzwassermischungen sind wesentliche Aspekte der Behandlung. Dadurch werden die Nasengänge befeuchtet und der Schleim löst sich leichter. Salzwasser-
Nasensprays helfen ebenso, die Schleimhäute zu befeuchten und zu reinigen. Zudem sind diese Sprays angenehm in der Anwendung und passen in jede Tasche. Mineralien, Salze und Spurenelemente in hochwertigen Sprays aus Ihrer Apotheke stärken zudem das physiologische Milieu an der Schleimhautoberfläche. Durch diese reinigende, sekretlösende und abschwellende Wirkung wird das Atmen wieder leichter, die Stimme gefestigter und der Geruchssinn erholt sich. Idealerweise greift man bereits bei den ersten Anzeichen zu diesen natürlichen Hilfsmitteln.