Flugangst? Das Nervensystem schlägt Alarm!

Bei Flugangst löst das Fliegen ein Alarmsignal im Gehirn aus. Dabei wird das Nervensystem aktiviert und versetzt den Körper in Alarmbereitschaft. Wir schwitzen, werden nervös und bekommen Angst.

Das Nervensystem lässt sich als eine Art innerer Taktgeber verstehen, der ständig zwischen Anspannung und Entspannung reguliert. Es entscheidet fortlaufend darüber, ob der Körper in einen aktiven Alarmzustand wechselt oder ob er in eine Phase der Entspannung zurückkehrt. Im Falle der Flugangst gerät dieses Gleichgewicht vollkommen aus dem Lot: Der Anteil, der für die Aktivierung und die Stressreaktionen zuständig ist, überwiegt, während die beruhigenden Mechanismen des Körpers weniger gut greifen. Dadurch reagiert der Körper mit den typischen Stresssignalen wie einem beschleunigten Herzschlag, einer veränderten Atmung und innerer Unruhe. Die Beschwerden entstehen oft bereits einige Tage vor der Abreise, wenn man an den Flug denkt, und steigern sich bis zum Abflug von Stunde zu Stunde.

Hitze und Schlaf als Zusatzballast

Es gibt zusätzliche Faktoren, die das Nervensystem weiter beeinflussen. Dazu zählen Hitze, trockene Kabinenluft sowie körperliche Erschöpfung, die allesamt die Belastung des Organismus erhöhen. Eine besonders wichtige Rolle spielt Schlafmangel, da er die Reizverarbeitung im Nervensystem beeinträchtigen und die Stressanfälligkeit erhöhen kann. Eine lange oder anstrengende Anreise sowie die Aufregung vor dem Flug können gleichermaßen dazu beitragen, dass der Körper schneller in einen Zustand erhöhter Aktivierung gerät. In der Folge werden Stressreaktionen intensiver wahrgenommen und halten oft länger an.

Das Nervensystem beruhigen

Am Gate wird gerne zwecks Beruhigung zu Bier und/ oder Wein gegriffen, doch diese Entspannung hält lediglich für kurze Zeit an. Sobald der Abbau in der Leber beginnt, schlägt der Effekt ins Gegenteil um. Gesündere und bessere Mittel gegen Flugangst erhalten Sie in der Apotheke in Form von homöopathischen Präparaten. Diese stabilisieren das Nervensystem sanft und fördern die natürliche Balance zwischen Anspannung und Entspannung. Wichtig ist, mit der Anwendung nicht erst wenige Stunden vor dem Abflug zu beginnen, sondern bereits einige Tage im Voraus. Auf diese Weise kann sich die Wirkung besser in den Alltag integrieren und das Nervensystem stellt sich schrittweise auf ruhigere Reaktionsmuster ein. Im Gegensatz zu vielen Schlaftabletten machen homöopathische Mittel nicht müde. Man fühlt sich nach dem Flug nicht wie gerädert, sondern kann den Urlaub unmittelbar ab der Ankunft genießen. Auch wer nach der Landung am Flughafen noch mit dem Auto weiterreist, sollte das Risiko von Alkohol und starken Beruhigungsmitteln bedenken. Homöopathische Produkte lassen sich problemlos auf Reisen mitführen und im Handgepäck verstauen, sodass sie während des Fluges bei Bedarf zeitnah zur Verfügung stehen.

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