Es ist wieder einmal Schnupfenzeit

Die Grippewelle ist auf dem Höhepunkt und viele Menschen laufen ohnehin schon seit Wochen mit einer verschnupften Nase umher. Nasen- und Rachensprays lindern die Beschwerden.

Ein gelegentlicher Schnupfen gehört zur Wintersaison wie Kekse zur Weihnachtszeit. Im Durchschnitt sind Kinder 5- bis 8-mal pro Jahr verschnupft, Erwachsene etwa 3-mal. Ein Schnupfen ist also kein Grund zur Panik; unangenehm bleibt er dennoch. Zudem ist man mit einer Schnupfennase immer auch eine Gefahr für die Mitmenschen, schließlich sind in einer verschnupften Nase unzählige Viren, die nur darauf warten, einen weiteren Menschen „anzustecken“. Viren können sich zwar nicht aktiv fortbewegen und auf uns Menschen zusteuern, ist man allerdings von verschnupften Menschen umgeben, wird früher oder später ein Virus den Weg auf die eigenen Schleimhäute finden. Ob man dann auch tatsächlich krank wird, hängt von mehreren Faktoren wie dem Immunsystem und der Menge der Virenlast ab.

Wie Viren sich fortbewegen

Damit sich Viren von einem infizierten Menschen zum nächsten „Wirt“ fortbewegen können, brauchen sie Hilfe. In den meisten Fällen ist diese „Hilfe“ das Husten von erkrankten Personen. Dabei schleudern wir Aerosole und Tröpfchen in die Umgebung, welche die Viren zur Verbreitung benötigen, da sie sich ansonsten nicht lange in der Luft halten können und rasch zu Boden gleiten. Ein Virus, das frei in der Luft schwebt, ist sehr instabil und wird schnell durch Umweltfaktoren wie UV-Strahlung, Luftfeuchtigkeit und Temperatur zerstört. Ohne den Schutz von Tröpfchen oder Aerosolen überlebt es somit meist nur für kurze Zeit.

Viren haften an Gegenständen

Leider haben Viren ein zusätzliches Ass im Ärmel: Sie können nämlich eine gewisse Zeit (Stunden bis Tage) an Gegenständen haften und dabei gefährlich bleiben. Wenn wir Türklinken, Haltegriffe, Aufzugsknöpfe, Fernbedienungen und Ähnliches anfassen, nehmen wir diese Viren auf. Da wir uns Tag für Tag Dutzende Male mit den Fingern im Gesicht berühren – sei es beim Richten der Brille, beim Naseputzen, Essen oder als natürlicher Reflex –, bringen wir die Viren selbst in die Nähe von Nase und Rachen, genauer gesagt: in Richtung der Nasen- und Rachenschleimhaut.Dort herrschen die perfekten Bedingungen für ihre Vermehrung. Setzen sich die Viren fest, schwellen die Schleimhäute an, das Atmen fällt uns schwerer und typische Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen und Halsweh treten auf. Um dies zu verhindern, ist der Schutz der Schleimhäute entscheidend.

Schleimhäute schützen, Infektion verhindern

Der vorbeugende Schutz der Schleimhäute sowie deren Abschwellung im Falle einer Infektion lassen sich besonders gut mit Nasen- und Rachensprays unterstützen. Eine Kombination aus Meersalz und Natriumhypochlorit sorgt für eine rasche Abschwellung der belasteten Schleimhäute und hat eine reinigende sowie befreiende Wirkung. Meersalz hilft dabei, überschüssiges Sekret zu lösen; dadurch wird die Nasenatmung verbessert und die Schleimhäute werden schneller von Reizstoffen befreit. In Verbindung mit dem antimikrobiell wirkenden Natriumhypochlorit wird das Überleben von Viren und Bakterien deutlich erschwert, wodurch das Risiko einer Infektion sinkt. Somit fördern sie nicht nur die natürliche Heilung gereizter Schleimhäute, sondern helfen auch, Entzündungen zu reduzieren und die lokalen Abwehrmechanismen zu stärken. Geeignete Sprays wie auch die notwendige, individuell auf Sie abgestimmte Beratung erhalten Sie in Ihrer Apotheke.

 

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