Die Kollagen-Geheimnisse

Kollagen ist schon seit vielen Jahren nicht mehr aus der Welt der Schönheit wegzudenken. Doch was macht dieses Strukturprotein, das mit zunehmendem Alter leider in immer kleiner werdender Menge vom Körper produziert wird, eigentlich so besonders? Wir stellen Ihnen im Folgenden fünf Kollagen-Geheimnisse vor.

 

  1. Kollagen mag keine Sonne

Einer seiner größten Gegenspieler kommt von außen: die Sonne. Ihre UV-Strahlung setzt Prozesse in der Haut in Gang, die vorhandenes Kollagen abbauen und die Neubildung von Kollagen beeinträchtigen. Die Haut verliert mit der Zeit an Festigkeit und Elastizität. Deshalb gehört neben einer ausgewogenen Ernährung und einer ausreichenden Versorgung mit wichtigen Nährstoffen auch ein guter UV-Schutz zu den wichtigsten Maßnahmen, wenn man das Kollagen der Haut möglichst lange erhalten möchte.

  1. Unser Körper stellt Kollagen selbst her

Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein unseres Körpers. Es sorgt für Stabilität und Festigkeit und kommt unter anderem in Haut, Knochen, Knorpeln, Sehnen, Bändern sowie im Bindegewebe vor. Unser Körper kann Kollagen selbst bilden; dafür benötigt er vor allem Aminosäuren, die Bausteine von Eiweißen. Kollagen enthält besonders viel Glycin, Prolin und Hydroxyprolin. Für die körpereigene Kollagenbildung sind jedoch auch noch weitere Aminosäuren und Nährstoffe wichtig.

  1. Kollagen ist nicht gleich Kollagen

Kollagen ist nicht nur ein einzelnes Protein. Wissenschaftler unterscheiden mittlerweile mehr als 20 verschiedene Kollagentypen, die im Körper unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Kollagen Typ I kommt beispielsweise besonders häufig vor und ist unter anderem in Haut, Knochen, Sehnen und Bändern zu finden. Typ II kommt vor allem im Knorpel vor, während Typ III häufig gemeinsam mit Typ I im Bindegewebe zu finden ist. Je nachdem, wo im Körper Kollagen benötigt wird, kommt also eine andere Variante zum Einsatz.

  1. Veganes Kollagen setzt auf die Kraft der Aminosäuren

Kollagen ist ein tierisches Strukturprotein. Vegane Kollagenprodukte verfolgen daher einen anderen Ansatz: Sie enthalten ausgewählte Aminosäuren und weitere Nährstoffe, die der Körper für die eigene Kollagenbildung benötigt. Anstatt Kollagen tierischen Ursprungs zuzuführen, werden dem Körper somit die wichtigen Bausteine zur Verfügung gestellt. Dieser Ansatz ist besonders interessant für Menschen, die auf tierische Inhaltsstoffe verzichten möchten.

  1. Kollagen und die Ernährung

Die Kollagenbildung lässt sich auch über die Ernährung unterstützen. Eiweißreiche Lebensmittel wie Eier, Fisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse enthalten wichtige Aminosäuren. Vitamin C aus Paprika, Beeren, Zitrusfrüchten oder Brokkoli ist ebenfalls wichtig für die Kollagenbildung. Wer seinen Körper zusätzlich mit ausgewählten Kollagenbausteinen versorgen möchte, findet in der Apotheke verschiedene Präparate, darunter auch vegane Produkte auf Aminosäurebasis.

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