Das Leiden der Nase
Trockene Heizungsluft, ständiges Niesen, Schnupfen, Wind und sibirische Kälte belasten unsere Nase. Wenn die Nasenschleimhaut beschädigt ist, steigt das Risiko für Infektionen und Nasenbluten. Abhilfe schaffen Öle mit Vitamin A.
Nach einem langen Winterspaziergang bei Frost und Schnee gibt es kaum etwas Schöneres, als sich unter einer warmen Decke im gut beheizten Wohnzimmer zu entspannen. Für die Nasenschleimhaut bedeutet der Wechsel zwischen eisiger Kälte draußen und trockener Heizungsluft drinnen jedoch eine große Belastung. Viele Menschen kennen das Problem: Die Nase fühlt sich trocken und gereizt an, das Atmen durch die Nase wird unangenehm, es bilden sich Krusten, kleine Risse entstehen und die Schleimhaut beginnt zu jucken und zu brennen. Schon leichtes Schnäuzen kann starke Schmerzen verursachen oder gar Nasenbluten auslösen. Eine geschädigte Nasenschleimhaut verliert zudem ihre natürliche Schutzfunktion, wodurch die Anfälligkeit für Erkältungen und andere Atemwegsinfektionen deutlich erhöht wird. Die passende Nasenpflege ist somit im Winter unerlässlich.
Das Nasenvitamin A
Die pflegenden Öle legen sich wie ein beruhigender Schutzfilm auf die empfindlichen Stellen der Naseninnenseite, lindern sofort das Brennen und verhindern die Bildung neuer Risse. Harte Krusten werden weich, lösen sich sanft und ohne neue Verletzungen, sodass die Schleimhaut nicht zusätzlich belastet wird. Durch diese schonende Wirkung werden die Regeneration der Nasenschleimhaut wie auch die Wiederherstellung der natürlichen Barrierefunktion gefördert. Von besonderer Bedeutung ist dabei das in den Ölen enthaltene Vitamin A. Es ist ein enorm wichtiger Baustein für gesunde Schleimhäute, indem es die Neubildung von Schleimhautzellen unterstützt und die Schleimhautproduktion anregt, sodass die Nase wieder optimal befeuchtet wird. Der kongeniale Partner von Vitamin A ist Vitamin E. Es regt die Durchblutung der Schleimhaut an, sodass kleine Risse schneller heilen. Idealerweise sollten Nasenöle als Begleittherapie bei Schnupfen angewendet werden. Auch vorbeugend entfalten die hochwertigen Öle aus Ihrer Apotheke ihre Wirkung und minimieren das Krankheitsrisiko. Wir empfehlen Personen, die unter chronischem Schnupfen leiden, ebenso auf die Nasenpflege zu achten.
Weitere Tipps zur Nasenpflege:
- Schonendes Schnäuzen: Häufiges oder zu kräftiges Schnäuzen kann zu kleinen Rissen in der Schleimhaut führen oder bestehende Wunden verschlimmern. Die Nase sollte man daher lieber vorsichtig putzen und Krusten sanft lösen. Weiche Taschentücher schonen die empfindliche Haut zusätzlich.
- Achten Sie außerdem auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen. Wie wir bereits wissen, unterstützt Vitamin A die Neubildung von Schleimhautzellen sowie die Schleimproduktion. Es ist unter anderem in Karotten, Süßkartoffeln, Spinat, Grünkohl, Aprikosen und Leber enthalten. Vitamin E stabilisiert die Schleimhaut, verstärkt die Wirkung von Vitamin A und ist in Nüssen, Mandeln, Sonnenblumenkernen, Oliven- und Rapsöl enthalten.
- Nasenspülungen durchführen: Sanfte Nasenspülungen mit isotonischer Kochsalzlösung spülen Staub, Allergene und Krankheitserreger aus der Nase. Sie befeuchten die Schleimhaut, lösen zähe Krusten und unterstützen die natürliche Selbstreinigung der Nase.
- Eine gute Durchblutung fördert die Heilung und Regeneration der Nasenschleimhaut. Warme Dampfinhalationen oder ein warmes Handtuch auf der Nase können die Durchblutung der Schleimhäute fördern und das Wohlbefinden steigern. Zu warme Räume und stark geheizte Luft trocknen die Nasenschleimhaut aus. Eine moderate Raumtemperatur von etwa 20–22 °C hilft, die Schleimhäute zu schonen.
- Auch wenn die Nase gesund ist, lohnt sich eine vorbeugende Pflege mit pflegenden Ölen oder Nasensprays für empfindliche Schleimhäute. So bleibt die Nasenschleimhaut geschmeidig, stabil und widerstandsfähig, bevor Beschwerden entstehen.