Besserer Schlaf in jeder Phase
Wussten Sie, dass der Schlaf in verschiedene Phasen unterteilt ist, die wir Nacht für Nacht durchlaufen? Wir haben für Sie recherchiert, warum man in manchen Phasen besonders leicht aufwacht und wie sich die Schlafgesundheit fördern lässt.
Wie viel Schlaf jemand braucht, variiert von Person zu Person. Während einige mit sechs Stunden auskommen, reichen anderen acht Stunden bei Weitem nicht aus, um erholt aufzuwachen. Leider gelingt es immer weniger Menschen, ihren persönlichen Schlafbedarf zu decken. Verantwortlich dafür sind verschiedenste Faktoren wie Stress, Ängste, Sorgen oder Probleme in der Partnerschaft, aber auch die zunehmende Lärm- und Lichtbelastung. Als Folge leidet in Österreich etwa jede/r Zweite zumindest gelegentlich an Ein- oder Durchschlafproblemen. Um wieder besser zu schlafen, ist es hilfreich, den eigenen Schlafrhythmus zu kennen, der in verschiedenen Abschnitten verläuft. Pro Nacht durchlaufen wir vier bis sechs Zyklen, und jede dieser Phasen hat ihre eigenen Herausforderungen.
Die Schlafphasen im Überblick
Phase 1: Wir haben gerade die Augen geschlossen und dringen langsam in das Reich der Träume vor. Damit das gelingt, muss der Melatoninspiegel auf Schlafmodus eingestellt sein. Dafür benötigt unser Organismus Dunkelheit, deshalb sollten wir störendes Licht von diversen Bildschirmen vermeiden. Da das Gehirn noch nicht vollständig „abgeschaltet“ ist, sind wir in dieser Phase zudem besonders empfindlich gegenüber Geräuschen und Bewegungen.
Phase 2: Im Leichtschlaf (N2) bleibt unser Gehirn aktiv und reagiert weiterhin empfindlich auf äußere Reize. Eine ruhige, dunkle und kühle Umgebung sowie Entspannungsübungen wie etwa Meditation erleichtern den Übergang in den Schlaf.
Phase 3: Nun schlafen wir tief und fest. Der Tiefschlaf (N3) ist die erholsamste Phase, in der sich unser Körper regeneriert. Schwere Mahlzeiten oder Alkohol vor dem Schlafengehen stören die Tiefschlafphase, regelmäßige körperliche Aktivität hingegen trägt zu ihrer Verbesserung bei.
Phase 4: In der REM-Phase, auch Traumphase genannt, ist das Gehirn sehr aktiv. Wir träumen intensiv und bewegen uns manchmal von einer Bettseite zur anderen. Stress oder emotionale Belastungen können uns aus diesem Traumzustand reißen. Stressbewältigungstechniken können dabei helfen, die REM-Phase stabiler zu gestalten.
Besser schlafen – in jeder Phase
Zusätzlich zur passenden Schlafhygiene sowie zu den zuvor erwähnten Tipps für die einzelnen Schlafphasen erhalten Sie in Ihrer Apotheke sanfte Unterstützung für eine geruhsame Nacht. Melatonin-Präparate helfen dem Körper, in den Schlafmodus zu wechseln, und erleichtern somit den Einschlafprozess. Ist diese erste Hürde genommen und befinden wir uns bereits im leichten Schlaf, unterstützen pflanzliche Mittel unsere Nachtruhe. Dies gelingt unter anderem dank der Passionsblume: Sie löst geistige Spannungen und hilft somit in den besonders sensiblen Schlafphasen. Die Melisse wirkt ebenso entspannend und wird gerne mit Baldrian kombiniert, wodurch die beruhigende Wirkung verstärkt wird. Eine Besonderheit sind Tabletten mit verzögerter Wirkstofffreisetzung, die rezeptfrei erhältlich sind. Sie sorgen dafür, dass die Wirkung sanft, aber anhaltend bleibt, und begleiten Sie so durch alle Phasen des Schlafs. Damit wachen Sie am nächsten Morgen wieder erholt und voller Energie auf. Wir wünschen Ihnen eine geruhsame Nacht!