Besser sehen leicht gemacht
Haben Sie scharfe Augen wie ein Adler oder ist Ihre Sicht manchmal etwas eingetrübt? Zu einem gewissen Teil können wir glücklicherweise die Sehqualität selbst beeinflussen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei auch die Mikrozirkulation.
Sehen entsteht, wenn Licht ins Auge fällt, durch Hornhaut und Linse gebrochen wird und schließlich auf die Netzhaut trifft. Dort wandeln Sinneszellen die Lichtreize in elektrische Impulse um, die ins Gehirn weitergeleitet werden. In der Sehrinde werden diese Impulse schließlich zu einem Bild verarbeitet. Ob jemand scharf sieht, hängt von der Form und Klarheit von Hornhaut und Linse, von der Elastizität der Linse sowie von der Gesundheit der Netzhaut ab. Besonders die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens, ist dabei von entscheidender Bedeutung. Auch das Gehirn selbst spielt eine Rolle, denn erst die Verarbeitung der Signale ermöglicht ein klares Bild. Dass manche Menschen besser sehen als andere, liegt an ihren genetischen Voraussetzungen, an der Beschaffenheit ihrer Linse, ihrer Netzhaut und ihres gesamten Auges. Mit zunehmendem Alter lässt die Anpassungsfähigkeit der Linse nach, sodass häufig eine Lesebrille notwendig wird.
Blutkreislauf und Sehkraft
Für die Funktion des Auges ist außerdem der Blutkreislauf entscheidend. Die Netzhaut gehört zu den am stärksten durchbluteten Geweben des Körpers und muss kontinuierlich mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Schon geringe Störungen können die Sehschärfe beeinträchtigen. Ein zu hoher Blutdruck schädigt die feinen Gefäße, Diabetes kann zu kleinen Blutungen führen und Arteriosklerose mindert die Durchblutung. Ein gesunder Kreislauf ist daher eine Voraussetzung für gutes Sehen. Von besonderer Bedeutung ist die Mikrozirkulation, also die Durchblutung der kleinsten Gefäße. Sie versorgt jede Zelle mit Sauerstoff und Nährstoffen und erhält so die Funktion von Organen und Sinneszellen. Bewegung, ausgewogene Ernährung sowie Stressabbau tragen dazu bei, die Mikrozirkulation zu fördern.
Sehkraft aus der Apotheke
Mit zunehmendem Alter steigt der Bedarf an Nährstoffen, die das Auge schützen und die Sehfunktionen stabilisieren. Dazu zählen oligomere Proanthocyanidine (OPC), die beispielsweise in Kiefernrinde und Weintrauben enthalten sind. Sie stärken die Kapillaren, verbessern die Mikrozirkulation und tragen dazu bei, dass die Netzhaut leistungsfähig bleibt. Ebenso wichtig ist Vitamin C, das in hoher Konzentration in Hornhaut, Linse, Glaskörper und Kammerwasser vorkommt. Es wirkt als Antioxidans, schützt vor oxidativem Stress und kann das Risiko für altersbedingte Veränderungen wie den Grauen Star mindern. Ausgezeichnete Quellen sind Lebensmittel wie Paprika, Zitrusfrüchte, Sanddorn, Hagebutten und Petersilie. Wer diese regelmäßig verzehrt, unterstützt nicht nur den allgemeinen Stoffwechsel, sondern auch die feine Mikrozirkulation im Auge und somit das Sehvermögen. Eine Kombination aus OPC und Vitamin C erhalten Sie in Ihrer Apotheke.