Auf meine Verdauung kann ich vertrauen

Ein träger Darm sowie ein verlangsamter Stoffwechsel sind zwei der häufigsten Beschwerden, die unser Wohlbefinden massiv schwächen. Mit einfachen Tipps werden Sie sich rasch wohler fühlen.

Pizza, Pasta, Paella, Sushi oder ein steirischer Backhendlsalat mit Kürbiskernöl – alle diese Gerichte müssen vom Körper verarbeitet werden, bevor sie als Energiequelle oder als Bausteine für Muskeln, Organe und Zellen genutzt werden können. Um die Nährstoffe zu extrahieren, arbeiten Magen, Leber und Darm eng zusammen. Wird dieses empfindliche Zusammenspiel jedoch gestört, kann es zu unangenehmen Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen, Durchfall oder einem trägen Bauch kommen. Unpassende Ernährung, Bewegungsmangel und Stress sind dabei oftmals die Störenfriede einer gesunden Verdauung.

Verdauungsenzyme bringen die Verdauung in Schwung

Damit der Körper die zugeführte Nahrung effizient verwerten kann, müssen die Bestandteile der Mahlzeiten in kleinere Teile zerlegt werden. Hier kommen Verdauungsenzyme ins Spiel. Diese spalten Kohlenhydrate in Zucker, Eiweiße in Aminosäuren und Fette in Fettsäuren, damit der Organismus sie aufnehmen und für Energie oder den Zellaufbau nutzen kann. Der Körper produziert diese Enzyme in der Regel in ausreichender Menge, doch nach besonders üppigen Mahlzeiten oder bei empfindlicher Verdauung kann die Produktion nicht immer mit dem Bedarf Schritt halten. In solchen Fällen wirken pflanzliche Enzyme, wie sie aus Ananas oder Papaya gewonnen werden, unterstützend. Diese Enzyme fördern speziell den Eiweißabbau und entlasten den Verdauungstrakt insgesamt, was zu einer besseren Nutzung der Nährstoffe führt.

Bitterstoffe aktivieren die Verdauung

Nach einer fettreichen oder schwer verdaulichen Mahlzeit fühlt sich der Bauch oft voll und belastet an. Besonders hilfreich sind hier Bitterstoffe, da sie die Produktion von Magensaft anregen und die Ausschüttung von Galle fördern. Dies beschleunigt den Verdauungsprozess und erleichtert die Fettverdauung. Pflanzen wie Enzian, Löwenzahn und Tausendgüldenkraut enthalten hohe Konzentrationen an Bitterstoffen, die die natürliche Verdauung unterstützen. Die Einnahme dieser Pflanzen kann das Völlegefühl nach einer schweren Mahlzeit schnell lindern und das allgemeine Wohlbefinden steigern.

Milchsäurebakterien unterstützen den Darm

Milchsäurebakterien sind ein wichtiger Bestandteil der natürlichen Darmflora. Sie tragen dazu bei, ein gesundes Milieu im Darm aufrechtzuerhalten, und fördern die Verdauung. Diese nützlichen Bakterien helfen nicht nur dabei, Nährstoffe besser zu verarbeiten, sondern unterstützen auch das Immunsystem, da etwa 70 % der Abwehrkräfte im Darm sitzen. Eine ausgewogene Ernährung, die probiotische Lebensmittel wie Joghurt, Kefir oder fermentierte Produkte enthält, kann dazu beitragen, die Milchsäurebakterien im Darm zu stärken, und so das Verdauungssystem stabilisieren. In Ihrer Apotheke erhalten Sie genau die richtigen Produkte, damit Ihre Verdauung und der Stoffwechsel weder zu träge sind noch zu schnell arbeiten. Beachten Sie ebenso unsere drei APOVITAL-Tipps!

 

Außergewöhnliche Tipps für eine bessere Verdauung:
Achtsames Kauen: Statt hastig zu essen, konzentrieren Sie sich auf das gründliche Kauen. Dadurch wird die Verdauung bereits im Mund optimiert und der Magen entlastet. Achten Sie darauf, jede Mahlzeit mindestens 20- bis 30-mal zu kauen, um die Arbeit der Enzyme zu unterstützen.
Kurkuma-Wasser am Morgen: Ein Glas warmes Wasser mit etwas Kurkuma und Pfeffer kann den Verdauungsprozess anregen und Entzündungen im Darm reduzieren. Kurkuma hat entzündungshemmende Eigenschaften und fördert die Produktion von Gallensäuren, die die Fettverdauung unterstützen.

Wechselbäder für den Bauch: Ein alternierendes Wechselbad mit warmem und kaltem Wasser um den Bauchbereich kann die Darmbewegung anregen und die Blutzirkulation verbessern. Es ist eine sanfte Methode, um den Verdauungstrakt zu stimulieren und Bauchbeschwerden zu lindern

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