APOVITAL macht Tierfreunde schlau

Folge 1: Streusalz

Salz ist für Hunde und Katzen, genau wie für uns Menschen, von großer Bedeutung. Ein Mangel an Salz kann zu gesundheitlichen Problemen wie Dehydrierung und Muskelkrämpfen führen. Allerdings nehmen unsere Haustiere für gewöhnlich ausreichend davon über ihre Nahrung auf; Mangelerscheinungen sind daher eher selten. Viel häufiger ist eine Überdosis davon das Problem, und zwar in zweierlei Hinsicht: Einerseits, wenn Tiere „menschliche“ Lebensmittel wie Chips, Wurst etc. essen, und andererseits, wenn die Tiere auf Streusalz treffen, das im Winter omnipräsent ist.

Das Problem für Wuff & Miau

Jeder Spaziergang auf der Straße ist eine Gefahrenquelle. Je nachdem, um welche Rasse es sich handelt und wie gut der allgemeine Gesundheitszustand des Tieres ist, reicht manchmal bereits wenig Salz aus, um die Gesundheit des Vierbeiners zu gefährden. Die häufigsten Folgen von Streusalz sind:
Pfotenverletzung: Streusalz trocknet die empfindlichen Pfoten aus, wodurch Risse entstehen. Schmerzen und ein erhöhtes Infektionsrisiko sind die Folgen.
Magen-Darm-Probleme: Wenn Hund oder Katze reichlich Salz von ihren Pfoten ablecken, drohen Übelkeit, Erbrechen und gar Durchfall.

Salzvergiftung: Nehmen die Tiere eine hohe Dosis an Salz auf, kann es sogar zu einer Vergiftung kommen. Typische Vergiftungserscheinungen sind Krämpfe, eine erhöhte Herzfrequenz oder Apathie.

Hilfe für Wuff & Miau

Schutzcremes oder Salben (z. B. Hirschtalg, Vaseline, Ringelblumensalbe) auf die Pfoten auftragen. Vermeiden Sie Teebaumöl, da dieses für Hunde toxisch ist.
Pfoten mit lauwarmem Wasser abspülen, um Salz und Schmutz zu entfernen. Bei verletzten Pfoten helfen Heilsalben oder Desinfektionsmittel.
Regelmäßiges Kürzen des Fells zwischen den Zehen verhindert die Bildung von Eisklumpen. Überprüfen Sie die Pfoten Ihres Hundes wiederholt auf Anzeichen von Trockenheit oder Rissen.
Hundeschuhe bieten einen effektiven Schutz vor Streusalz, Splitt und scharfkantigem Eis. Doch Vorsicht: Passt der Hundeschuh nicht perfekt, verursacht er mehr Beschwerden, als dass er hilft. Manche Hunde fühlen sich mit dem Schuhwerk generell nicht wohl.
Achten Sie in der kalten Jahreszeit besonders auf das Immunsystem Ihres vierbeinigen Freundes. Hochwertige Nahrung, Bewegung und gegebenenfalls unterstützende Mittel aus Ihrer Apotheke helfen, die salzreiche Winterzeit gut zu überstehen.

 

Bild: shutterstock

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