APOVITAL macht Tierfreunde schlau (Folge 7: Hitze)

Das Problem für Wuff & Miau
Bereits ab etwa 25 Grad beginnt für viele Hunde und Katzen die kritische Temperaturzone. Dauerhaft über 28 Grad bedeutet für die meisten Rassen Lebensgefahr. Sowohl Hunde als auch Katzen reagieren empfindlich auf Hitze, wenn auch auf unterschiedliche Weise.

  • Überhitzung und Hitzestress: Während Hunde ihre Körpertemperatur über das Hecheln regulieren, ziehen sich Katzen meist zurück und bewegen sich weniger. Bereits wenige Minuten in der prallen Sonne sind gefährlich.
  • Heiße Böden: Asphalt, Stein oder Balkonflächen können sich stark erhitzen und zu schmerzhaften Verbrennungen auf den Pfoten führen.
  • Zu wenige Rückzugsmöglichkeiten: Ohne Schatten oder kühle Plätze steigt die Belastung schnell an.
  • Flüssigkeitsmangel: Dehydration kann zu Kreislaufproblemen führen, besonders bei aktiven Hunden und Wohnungskatzen, die oft zu wenig trinken.
  • Besondere Gefahr für Katzen: Dachwohnungen, Wintergärten oder sonnige Fensterplätze heizen sich überproportional stark auf.

Sicher durch die heißen Tage
Mit einfachen Maßnahmen kann man Hunde und Katzen gut vor Hitze schützen und ihr Wohlbefinden deutlich steigern.

  • Tageszeiten anpassen: Spaziergänge und Aktivitäten sollten in die frühen Morgenstunden oder den späten Abend gelegt werden. Mittags sollte körperliche Ak­tivität möglichst vermieden werden. Spiel und Training sollte an heißen Tagen deutlich reduziert werden.
  • Schattige Plätze: Im Garten, auf dem Balkon und in der Wohnung sollten immer kühle Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sein. Vorhänge, Jalousien und Sonnenschutz helfen zusätzlich, die Räume kühl zu halten.
  • Wohnräume kühl halten: Morgens gut lüften, tagsüber Fenster schließen und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
  • Wasserangebot erhöhen: Bei Hitze Wasser häufiger wechseln oder leicht gekühlt anbieten. Manche Tiere nehmen einen Trinkbrunnen besser an.
  • Pfoten schützen: Vor jedem Spaziergang sollte der Boden geprüft werden. Wenn der Handrücken den Boden nicht aushält, ist er auch für Tierpfoten zu heiß.
  • Katzen gezielt entlasten: Katzen sollten jederzeit Zugang zu kühlen Räumen haben. Gekippte Fenster müssen gesichert sein. Kühle Liegeflächen wie Fliesen oder feuchte Tücher in der Nähe können zusätzlich helfen.

Warnzeichen für Überhitzung
starkes Hecheln, bei Katzen ein ernstes Warnsignal
Unruhe oder plötzliche Teilnahmslosigkeit
starkes Speicheln
wackeliger Gang oder Schwäche
Erbrechen oder Kreislaufprobleme

Tipp: Bei Verdacht auf Hitzschlag das Tier sofort in den Schatten bringen, langsam kühlen – Niemals eiskaltes Wasser verwenden! – und umgehend tier­ärztliche Hilfe aufsuchen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert